
Bei der ordentlichen Generalversammlung von Roche in Basel haben die Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Versammlung, an der 594 Aktionäre teilnahmen, die 77,22% der stimmberechtigten Aktien vertraten, stimmte der Jahresrechnung und der Konzernrechnung für 2025 zu. Zudem wurden der Vergütungsbericht und der Nachhaltigkeitsbericht für das vergangene Jahr angenommen.
Dr. Severin Schwan wurde mit 97,75% der Stimmen erneut zum Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt. Alle weiteren zur Wahl stehenden Mitglieder des Verwaltungsrates wurden ebenfalls bestätigt. Diese Entscheidungen unterstreichen das Vertrauen der Aktionäre in die Führung des Unternehmens und dessen strategische Ausrichtung.
Ein zentraler Punkt der Generalversammlung war die 39. Dividendenerhöhung in Folge. Die Aktionäre stimmten einer Erhöhung der Dividende auf 9,80 Franken pro Inhaber-Aktie und Genussschein zu. Diese kontinuierliche Steigerung zeigt Roches Engagement für seine Anteilseigner und die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Darüber hinaus genehmigten die Aktionäre den Umtausch von Genussscheinen in Partizipationsscheine. Diese Umstrukturierung der Kapitalstruktur soll die Transparenz erhöhen und die Handelbarkeit der Papiere an der SIX Swiss Exchange verbessern. Der letzte Handelstag der Genussscheine ist der 16. März 2026, gefolgt vom ersten Handelstag der Partizipationsscheine am 17. März 2026.
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Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte gewonnen. Die Energiesparte des Unternehmens soll in den kommenden Jahren acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa produzieren und ausliefern. Der Auftragswert liegt nach Unternehmensangaben bei mehr als 150 Millionen Euro und damit im hohen dreistelligen Millionenbereich. Zum Auftraggeber machten die Vertragspartner keine Angaben; wie in der Branche üblich wurde Stillschweigen vereinbart.
Gefertigt werden die Anlagen im Stammwerk im rheinland-pfälzischen Frankenthal. Jede der Großpumpen bringt mehr als 100 Tonnen auf die Waage und verfügt über eine Antriebsleistung von 8 Megawatt. Neben Konstruktion und Produktion übernimmt KSB auch die umfangreichen Tests, die für den sicheren Betrieb im Primärkreislauf des Kernkraftwerks notwendig sind. Dieser Bereich gilt als sicherheitskritische Zone des Reaktors, in der die Komponenten besonders strengen technischen Anforderungen unterliegen.
Hauptkühlmittelpumpen zählen zu den Schlüsselaggregaten eines Kernkraftwerks. Sie stellen sicher, dass das Kühlmittel kontinuierlich durch den Reaktorkern strömt, die entstehende Wärme abführt und so die Grundlage für die Stromerzeugung schafft. Der jetzt vergebene Auftrag soll nach Angaben des Unternehmens zur CO2-freien Stromerzeugung und zur Energiesicherheit in Europa beitragen. KSB sieht sich in diesem Segment als Marktführer für Kraftwerkspumpen und verweist auf seine technologische Kompetenz und langjährige Erfahrung im internationalen Projektgeschäft.
Das Management ordnet den Rekordauftrag in eine langfristige Wachstumsstrategie ein. Der weltweit steigende Energiebedarf führe zu anhaltender Nachfrage nach neuen Kraftwerksprojekten, heißt es aus dem Unternehmen. KSB will diese Entwicklung nutzen, um das Geschäft mit Großpumpen für Energieanlagen weiter auszubauen. Die jetzt beauftragten Reaktorkomponenten aus Frankenthal sollen über mehrere Jahre hinweg gefertigt und ausgeliefert werden und stärken die Position des Unternehmens im globalen Markt für Kraftwerkstechnik.