PARIS, 17. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Weltkonferenz 2026 zur Internationalen Dekade der Wissenschaften für nachhaltige Entwicklung (IDSSD) findet vom 15. bis 17. Juli am UNESCO-Hauptsitz in Paris statt. Als erstes chinesisches Technologieunternehmen, das strategischer Partner des IDSSD ist, leistet BOE nicht nur technische Unterstützung für die Konferenz, sondern nimmt auch an hochrangigen Rundtischgesprächen und der Nebenveranstaltung zum Thema MINT-Bildung teil. Insbesondere hat das Unternehmen die Technologieausstellung „Open Next Earth" kuratiert. Dies ist ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zur globalen Präsenz, da das Unternehmen seine Integration in das globale Wissenschafts-Governance-System vertieft und Chinas Stimme auf der UN-Bühne Gehör verschafft. Während der Konferenz nahm BOE zudem an der Preisverleihung der afrikanischen Ausgabe der „Science Club Challenge 2026" teil und überreichte den Goldpreis.

Auf der abschließenden Plenarsitzung am 16. Juli teilte BOE Erkenntnisse darüber, wie die Wissenschaft in Zukunft eine noch zentralere Rolle spielen kann. Das Unternehmen will diese Rolle durch drei zentrale Wandlungen stärken: vom reinen Projektmanagement zum Kapazitätsaufbau, von der Bereitstellung von Technologie zur Entwicklung von Ökosystemen und von einmaligen Investitionen zu langfristigem Engagement. Ziel ist es, geografische Gräben durch MINT-Bildung zu überbrücken und weltweit gerechte Innovationschancen für junge Menschen zu schaffen. BOE nahm am selben Tag auch an der parallelen thematischen Sitzung zur MINT-Bildung teil und tauschte praktische Erfahrungen zu Schlüsselthemen wie der Ausweitung der MINT-Bildung und dem langfristigen Wert des Engagements der Technologiebranche in der MINT-Bildung aus. Im Rahmen der Sitzung wurde zudem das „Global Engagement Network for Science" (GENS) ins Leben gerufen – eine Initiative, die Wissenschaftsclubs in 56 Ländern miteinander vernetzt, um inklusive, wirkungsvolle Gemeinschaften aufzubauen, die alle jungen Lernenden unterstützen.
Die Ausstellung „Open Next Earth", die sich auf die Nachhaltigkeitsmarke „ONE" von BOE konzentriert, zeigt die tiefe Integration modernster Display-Technologie mit globaler nachhaltiger Entwicklung. In der Zone für digitale Kultur wird mithilfe von 8K-Restaurierungstechnologie das jahrtausendealte Dunhuang-Wandgemälde „The Nine-Colored Deer: Jataka of the Deer King" auf einem 110-Zoll-8K-UHD-Display von BOE in exquisiter Detailtreue dargestellt. Daneben können Besucher ein immersives Mixed-Reality-Erlebnis genießen, das von dem Meisterwerk „Along the River During the Qingming Festival" des Künstlers Qiu Ying (ca. 1494–1552) aus der Ming-Dynastie inspiriert ist. In der Zone für grüne Energie werden die Perowskit-Solarrucksäcke und faltbaren Photovoltaikmodule von BOE vorgestellt, die einen kohlenstoffarmen Weg zur Integration grüner Technologie in alltägliche Szenarien aufzeigen. Die Zone für Errungenschaften in der MINT-Bildung präsentiert den gemeinsamen Weg und die wichtigsten Meilensteine seit Beginn der Partnerschaft zwischen BOE und der UNESCO 2024 und unterstreicht damit den Sprung von isolierten Fördermaßnahmen hin zur gemeinsamen Gestaltung eines Ökosystems.
Durch die Integration innovativer technologischer Fähigkeiten in das globale System der Wissenschaftsgovernance hat BOE ein reproduzierbares und skalierbares Kooperationsmodell etabliert. Dies bietet eine chinesische Lösung für das globale MINT-Bildungsökosystem, die strategische Vision und praktische Umsetzung vereint. BOE wird weiterhin mit der UNESCO und globalen Partnern zusammenarbeiten und Display-Technologie sowie digitale Innovationen nutzen, um eine inklusive MINT-Bildung auszuweiten und zu vertiefen und einen größeren Beitrag zur globalen nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.