Die mehrjährige Partnerschaft konzentriert sich zunächst auf fünf europäische Märkte
LONDON, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- BYD, der weltweit führende Hersteller von Elektrofahrzeugen, hat bolttech, das globale Insurtech-Unternehmen, zum bevorzugten strategischen Partner für integrierte Versicherungslösungen in seinen wichtigsten europäischen Märkten ernannt. Die Partnerschaft ist bereits im Vereinigten Königreich angelaufen und wird im Laufe dieses Jahres auf Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien ausgeweitet.
bolttech wird seine mehrfach ausgezeichnete, KI-gestützte Plattform für Embedded Insurance nutzen, um BYD-Kunden maßgeschneiderte und flexible Kfz-Versicherungspakete für Elektrofahrzeuge anzubieten - bereitgestellt von einer sorgfältig ausgewählten Gruppe von Versicherern. Die integrierte Versicherungserlebnis wird sowohl online als auch im Autohaus verfügbar sein, wobei entsprechende Deckungsoptionen während des Fahrzeugkaufs und der Finanzierung über die bolttech-Plattform angeboten werden.
Stella Li, Executive Vice President von BYD, sagte, „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit bolttech als unseren Insurtech-Partner in Europa. Gemeinsam verwandeln wir Daten und Erkenntnisse in echten Mehrwert für unsere Kunden. Durch diese Partnerschaft erhalten Kundinnen und Kunden einen deutlich einfacheren Zugang zu Kfz-Versicherungen, die nahtlos in den Kaufprozess integriert sind – und somit vom ersten Moment an umfassend abgesichert sind, sobald sie ihr Fahrzeug übernehmen."
Rob Schimek, Group Chief Executive Officer von bolttech, sagte: „Es ist uns eine Ehre, BYD, den weltweit führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen, bei seiner ambitionierten Mission zu unterstützen, eine nachhaltigere und technologiebasierte Zukunft voranzutreiben. Gemeinsam stellen wir Versicherern umfangreichere Fahrzeugdaten und Risikoanalysen zur Verfügung, was eine präzisere Preisgestaltung und bessere Versicherungsangebote für BYD-Fahrer ermöglicht."
Die Partnerschaft geht über reine Online-Angebote und Policenerstellung hinaus. BYD und bolttech werden gemeinsam dafür sorgen, dass Versicherer Zugang zu wertvollen Sicherheitsanalysen und proprietären Fahrzeugdaten erhalten. Dadurch können Risikoprüfer Risiken genauer bewerten und wettbewerbsfähigere Versicherungsprodukte für das BYD-Ökosystem entwickeln.
BYD ist der einzige Automobilhersteller, der Batterien, Elektromotoren und Antriebssysteme vollständig im eigenen Haus entwickelt und produziert. Kürzlich stellte das Unternehmen die zweite Generation der sogenannten „Blade Battery" vor, die ultraschnelles Laden ermöglicht – nahezu so schnell wie ein herkömmlicher Tankvorgang – und neue Maßstäbe in puncto Sicherheit und Lebensdauer setzt. Die Plattform von bolttech wird diese technologischen Fortschritte in Echtzeit an Versicherer vermitteln und so eine noch intelligentere, auf Elektrofahrzeuge zugeschnittene Risikobewertung ermöglichen.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.