Cyble und der Cyber Security Council der VAE unterzeichnen Absichtserklärung zur Stärkung der nationalen Fähigkeiten im Bereich der Bedrohungsanalyse

21.09.2026

ABU DHABI, VAE, 21. September 2026 /PRNewswire/ -- Cyble, ein weltweit tätiges, auf KI spezialisiertes Cybersicherheitsunternehmen, gab heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit dem Cyber Security Council der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bekannt, der für die Stärkung der Cybersicherheit in den VAE zuständigen Bundesbehörde. Die Vereinbarung besiegelt eine strategische Zusammenarbeit, deren Schwerpunkt auf den Fähigkeiten von Cyble im Bereich der Bedrohungsanalyse liegt, und stellt einen bedeutenden Meilenstein in Cyble's Engagement im nationalen Cybersicherheits-Ökosystem der VAE dar.

Cyble & UAE Cyber Security Council Sign MOU

Die Absichtserklärung schafft einen Rahmen, innerhalb dessen Cyble den Council bei dessen Aufgabe des Schutzes der digitalen Infrastruktur der VAE unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf der Bereitstellung hochentwickelter Bedrohungsinformationen, Frühwarnkapazitäten und umsetzbarer Erkenntnisse zu neu auftretenden Cyberrisiken liegt, denen Regierungsstellen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur im ganzen Land ausgesetzt sind.

Diese Zusammenarbeit spiegelt das anhaltende Engagement der VAE wider, auf nationaler Ebene eine widerstandsfähige und zukunftsorientierte Cybersicherheitsstrategie aufzubauen, und positioniert Cyble als vertrauenswürdigen Technologiepartner im Rahmen dieser Bemühungen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Council möchte Cyble dazu beitragen, den Überblick über Bedrohungsakteure, böswillige Kampagnen und Schwachstellen zu verbessern, welche die wichtigsten Systeme und Dienste der VAE beeinträchtigen könnten.

„Dies ist nicht nur eine Ankündigung einer Partnerschaft. Dies ist eine strategische Bestätigung der Fähigkeiten von Cyble auf nationaler Ebene im Bereich Cybersicherheit und möglicherweise der Einstieg in eine Zusammenarbeit mit der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie in das Ökosystem der kritischen Infrastruktur des Landes", sagte Beenu Arora, CEO und Mitbegründer von Cyble. „Die Zusammenarbeit mit dem Cyber Security Council unterstreicht das Vertrauen, das in unsere Threat-Intelligence-Plattform gesetzt wird, und spiegelt die wachsende Bedeutung einer proaktiven, auf Erkenntnissen basierenden Verteidigung wider, wenn es darum geht, Nationen vor immer raffinierteren Cyberbedrohungen zu schützen."

„Der Cyber Security Council hat sich zum Ziel gesetzt, strategische Partnerschaften mit erstklassigen Technologieanbietern aufzubauen, welche die Cyberresilienz der Vereinigten Arabischen Emirate auf allen Ebenen stärken", erklärte Dr. Mohamed Al Kuwaiti, Head of Cybersecurity der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Absichtserklärung mit Cyble spiegelt unser gemeinsames Engagement für den Schutz der digitalen Infrastruktur des Landes wider, das auf fortschrittlichen Bedrohungsinformationen und einer proaktiven, informationsgestützten Verteidigung beruht – damit die VAE weiterhin eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Cybersicherheitsbereitschaft einnehmen."

Die Vereinbarung ist Teil der umfassenderen Strategie von Cyble, die Zusammenarbeit mit Regierungs- und Aufsichtsbehörden im gesamten Nahen Osten zu vertiefen und damit seine Position als vertrauenswürdiger Partner nationaler Cybersicherheitsbehörden zu stärken, die sich in einer zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft zurechtfinden müssen.

Die von Blaze AI unterstützte Threat-Intelligence-Plattform von Cyble, Cyble Vision, wird bei dieser Zusammenarbeit eine zentrale Rolle spielen – sie ermöglicht eine schnelle Erkennung, automatisierte Analyse und kontextbezogene Einblicke in Ransomware, Phishing, Betrug und andere sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen, die für die Prioritäten der nationalen Sicherheit relevant sind.

Informationen zu Cyble

Cyble ist ein weltweit tätiges, KI-basiertes Cybersicherheitsunternehmen, das sich auf Bedrohungsinformationen, Schutz vor digitalen Risiken und die Überwachung des Dark Web spezialisiert hat. Die Flaggschiff-Plattform des Unternehmens, Cyble Vision, die auf Blaze AI basiert, bietet schnelle Erkennung von Bedrohungen, automatisierte Analyse und kontextbezogene Einblicke in Ransomware, Phishing und Betrug.

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.