Das „New Asia Forum" strebt bei seiner Eröffnungsveranstaltung auf Bali Investitionen in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar in die Region „New Asia" an

09.10.2026

Unter der Schirmherrschaft Seiner Exzellenz Prabowo Subianto, Präsident der Republik Indonesien

JAKARTA, Indonesien, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Eine neue globale Plattform für Investitionen, Kapitalbildung und wirtschaftliche Partnerschaften wird am 3. und 4. Dezember in Bali, Indonesien, ins Leben gerufen. Das New Asia Forum hat sich bei seiner ersten Ausgabe ein Investitionsziel von 30 Milliarden US-Dollar für das New Asia gesetzt. Das Forum wird langfristiges Kapital mit den Chancen verbinden, die das nächste Jahrzehnt in Asien prägen werden.

Das „New Asia Forum", das von Danantara Indonesia (dem Staatsfonds Indonesiens) unterstützt und von Richard Attias & Associates organisiert wird, entsteht mit einem klaren Ziel vor Augen: das globale Tor zum „Neuen Asien" zu werden und langfristiges Kapital mit den Projekten, Partnerschaften und politischen Entscheidungsträgern zu verbinden, die in der Lage sind, Visionen in Investitionen umzusetzen.

Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Welt verlagert sich. In der gesamten Region entsteht eine neue Generation von Volkswirtschaften: zunehmend vernetzt, technologisch ambitioniert, investitionsgetrieben und in der Lage, ihre eigene Zukunft zu finanzieren. Der asiatisch-pazifische Raum trägt bereits fast 60 % zum weltweiten Wirtschaftswachstum bei (IWF, 2025). Dennoch zieht das Land weit weniger langfristiges internationales Kapital an, als es ihm eigentlich zustehen würde. Das „New Asia Forum" hat sich zum Ziel gesetzt, diese Lücke zu schließen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Konferenzen ist das New Asia Forum auf Transaktionsbereitschaft, Kapitaleinsatz und Umsetzung ausgerichtet. Das Ziel von 30 Milliarden US-Dollar soll durch eine sorgfältig zusammengestellte Pipeline investitionsreifer Projekte erreicht werden. Staatschefs, Minister, staatliche Investoren und CEOs internationaler Unternehmen werden ihre Bemühungen in unterzeichnete Verpflichtungen in acht strategischen Bereichen umsetzen:

1. Strategische Ressourcen und Downstreaming 2. Energie und Leistung 3. Mobilität und fortschrittliche Fertigung 4. Digitale Infrastruktur und KI 5. Lebensmittel- und Agrarwirtschaft 6. Handel und Vernetzung 7. Tourismus und Kreativwirtschaft 8. Bildung und Humankapital

Das „New Asia Forum" wird die Verpflichtungen und Fortschritte über alle Veranstaltungen hinweg verfolgen und so eine dauerhafte Plattform für Rechenschaftspflicht, Partnerschaft und Investitionen schaffen.

Rosan Roeslani, Vorstandsvorsitzender von Danantara Indonesia und Investitionsminister der Republik Indonesien, sagte: „ "Das New Asia Forum bringt langfristiges globales Kapital näher an die Chancen heran, die sich in ganz Indonesien und der gesamten Region eröffnen. Als staatlicher Investor von „ "und Gründungspartner des Forums lädt Danantara Indonesia Partner dazu ein, gemeinsam diese Chancen für langfristige Wertsteigerung zu erschließen. Unter der Schirmherrschaft von Präsident Prabowo Subianto präsentiert sich Indonesien der Welt mit Selbstbewusstsein, Ehrgeiz und Kooperationsbereitschaft."

„Seit Jahrzehnten wird Asien in erster Linie als Ziel für globales Kapital angesehen. „Diese Situation ändert sich gerade", sagte Richard Attias, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Richard Attias & Associates. „Das neue Asien wird nicht nur Kapital anziehen. Es wird diese zunehmend gestalten, lenken und bestimmen, wo sie die größte Wirkung entfalten kann. „Wir stehen vor einem der wichtigsten Investitionszyklen unserer Generation, und Asien steht dabei im Mittelpunkt."

Das erste „New Asia Forum" wird eine Veranstaltung sein, zu der ausschließlich geladene Gäste Zugang haben. An ihr werden mehr als 1.000 Führungskräfte teilnehmen; auf dem zweitägigen Programm stehen über 100 Referenten und mehr als 40 Veranstaltungen.

 

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.