Das Sommercamp 2026 des „Yinghua Fellowship" wurde erfolgreich abgeschlossen

13.07.2026

GUANGZHOU, China, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das „Yinghua Fellowship"-Sommercamp 2026, das gemeinsam von der Guoqiang Public Welfare Foundation und führenden Hochschulen, darunter die Tsinghua-Universität, die Fudan-Universität, die Sun-Yat-sen-Universität und die Westlake-Universität, ins Leben gerufen wurde, ging kürzlich mit großem Erfolg zu Ende. Über einen Zeitraum von drei Wochen begaben sich 51 junge Teilnehmer von acht führenden Universitäten in China und Großbritannien auf eine intensive akademische Reise. Die Reise begann in der „Guangdong-Hong Kong-Macao Greater Bay Area" und führte über Hangzhou und Shanghai bis nach Peking, wobei die Teilnehmer die Innovations- und Kulturkorridore Chinas durchquerten. Indem sie sich mit intelligenter Fertigung, der digitalen Wirtschaft, Finanzregulierung und dem historischen Erbe auseinandersetzten, förderten sie einen tiefgehenden Dialog, der neue Sichtweisen eröffnete und gemeinsames Denken anregte.

Die Kernaufgabe von „Future City Impression" entwickelte sich im Laufe des Camps weiter. Die Teilnehmer setzten sich damit auseinander, wie künstliche Intelligenz zur Bewältigung realer Herausforderungen in den Bereichen Fertigung, Gesundheitswesen, Katastrophenhilfe und intelligenter Verkehr beitragen kann. Die Gruppen fassten ihre Beobachtungen zu Lösungen zusammen, die östliche und westliche Perspektiven miteinander verbanden, und gingen dabei auf die Herausforderungen der Stadtentwicklung ein, wobei sie Aspekte der Technologieethik, der Bewahrung kultureller Werte und der sozialen Gerechtigkeit berücksichtigten.

Das Camp überwand nationale und fachliche Grenzen und teilte die Studierenden in sieben gemischte Gruppen ein, wobei der Zusammenarbeit Vorrang vor passiver Beobachtung eingeräumt wurde. Eine Reihe hochrangiger Foren prägte die Reise, darunter das Jugendforum zu KI und globaler Governance an der Sun-Yat-sen-Universität, die „Future Civilisation Sandbox" an der Westlake-Universität, die Austauschveranstaltung an der Fudan-Universität und der 4. Internationale Jugenddialog an der Tsinghua-Universität. Der UN-Resident-Koordinator in China, Stephen Jackson, der Direktor des Büros des UN-Generalsekretärs für die Umsetzung des „Future Pact", Themba Kalua, sowie Chen Song, Generaldirektor der Abteilung für Politikplanung im chinesischen Außenministerium, tauschten sich mit Studierenden und Führungskräften der Universitäten aus, darunter Zeng Rong, stellvertretender Rektor der Tsinghua-Universität, Zhang Qi, stellvertretender Parteisekretär der Sun-Yat-sen-Universität, Shi Yigong, Präsident der Westlake-Universität, sowie Jin Haiyan, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung für Bildungsentwicklung der Fudan-Universität.

Betriebsbesichtigungen bei Xiaopeng Motors, DJI und Geely zeigten Chinas Kompetenz im Bereich der intelligenten Fertigung, während Veranstaltungen am Westlake und am Institut für Gehirnforschung der Fudan-Universität deutlich machten, wie wichtig ein langfristiges Engagement für die Grundlagenforschung ist. Auf kultureller Ebene zeigten eindringliche Erlebnisse – von der kantonesischen Küche über die Herstellung von Ölpapier-Regenschirmen bis hin zu Bootsfahrten auf dem Westsee und der Erkundung der Verbotenen Stadt –, dass Kultur eine lebendige Praxis ist und kein statisches Ausstellungsstück. Dieser Konsens über die Synergie zwischen Technologie und Menschlichkeit markiert einen neuen Ausgangspunkt für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen aus Großbritannien und China bei globalen Themen.

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.