PRETORIA, Südafrika und TOKIO, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 8. RD20-Konferenz findet vom 19. bis 23. Oktober 2026 in Pretoria, Südafrika, statt. Gastgeber ist der Rat für wissenschaftliche und industrielle Forschung (CSIR), wobei das Nationale Institut für fortgeschrittene industrielle Wissenschaft und Technologie (AIST) aus Japan als Mitorganisator fungiert. Dies wird die erste RD20-Konferenz sein, die auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.
Fotos:
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RD20 (Forschung und Entwicklung 20 für saubere Energietechnologien) ist eine internationale Initiative, die 2019 unter der Federführung Japans ins Leben gerufen wurde, um die internationale Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit im Hinblick auf die CO₂-Neutralität zu fördern. Sie bringt führende Forschungseinrichtungen aus den G20-Ländern und -Regionen zusammen, um Forschungsergebnisse und Wissen auszutauschen, gemeinsame Forschungsprojekte voranzutreiben und Partnerschaften zwischen Industrie, Wissenschaft und Regierung zu stärken.
Unter dem Motto „Accelerating Clean Energy Innovation: From Africa to the World" (Beschleunigung von Innovationen im Bereich sauberer Energien: Von Afrika in die Welt) wird sich die 8. RD20-Konferenz auf Technologien für saubere Energien und internationale Zusammenarbeit konzentrieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf für Afrika relevanten Themen liegt.
Das Programm beginnt am 19. Oktober mit dem Workshop Nr. 1 zum Thema „AI for Energy" (KI für den Energiesektor), der an die Diskussionen eines im April in Südkorea abgehaltenen Workshops anknüpft. Am 20. Oktober stehen im Rahmen der Plenarsitzung der Fachkonferenz Vorträge zu den Themen Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich Wasserstoff und Energie, intelligente Stromnetze, Energiewende sowie Wege zur Klimaneutralität auf dem Programm. Öffentliche Fachsitzungen befassen sich mit den Themen „Zugang zu Energie – Innovative Lösungen für Afrika" und „Synthetische Kraftstoffe". Am 21. Oktober folgt auf eine öffentliche Sitzung zum Thema „Kritische Mineralien für die Energieversorgung" ein Workshop ausschließlich für Mitglieder zum Thema „Sauberer Wasserstoff und seine Derivate". Die „Leaders Session" am 22. Oktober ist vormittags für die Öffentlichkeit zugänglich, während das Nachmittagsprogramm ausschließlich den Mitgliedern vorbehalten ist. Die Konferenz endet am 23. Oktober mit Exkursionen, die ausschließlich den Mitgliedern vorbehalten sind.
Zu den Referenten der Plenarsitzung der Fachsitzung zählen Vertreter des südafrikanischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Innovation (DSTI), der Universität Korsika/CEA und des CEA aus Frankreich sowie des Fraunhofer ISE aus Deutschland.
Die öffentlichen Sitzungen werden auch online übertragen, sodass Teilnehmer aus aller Welt an den Diskussionen teilnehmen können.
Überblick:
Termine: 19. bis 23. Oktober 2026
Veranstaltungsort: CSIR International Convention Centre, Pretoria, Südafrika
Format: Hybrid (Präsenz und Online)
Veranstalter: Council for Scientific and Industrial Research (CSIR)
Mitveranstalter: National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST)
Details und Anmeldung
Website der RD20-Konferenz: https://rd20.aist.go.jp/conference/
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.