Die europäische Ausgabe der weltweit führenden Konferenzreihe zum Thema Prozessfinanzierung lockt Geldgeber, Partner aus dem Bereich Streitbeilegung, Leiter der Rechtsabteilungen, Versicherer und institutionelle Investoren ins Rosewood Amsterdam.
HOUSTON, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Die LITFINCON Europe beginnt in drei Wochen im Rosewood Amsterdam und bringt am 7. und 8. Oktober Führungskräfte von Burford Capital, Therium Capital Advisors, Susman Godfrey, CAC Specialty, Ignite Specialty Risk, WTW sowie globale institutionelle Investoren nach Amsterdam, um zwei Tage lang den sich rasch entwickelnden europäischen Markt für Prozessfinanzierung zu beleuchten. Das VIP-Programm beginnt am 6. Oktober 2026 mit einem Abendessen im Rosewood Amsterdam und einer Grachtenrundfahrt durch Amsterdam. Dies ist die siebte Ausgabe der LITFINCON, der weltweit führenden Konferenzreihe für die Prozessfinanzierungsbranche, und die erste, die in Europa stattfindet.
Die Prozessfinanzierung ist nach wie vor ein beziehungsorientierter Markt, in dem Vertrauen, Urteilsvermögen und etablierte Geschäftspartner oft darüber entscheiden, welche Projekte Kapital erhalten. Die LITFINCON wird von Fachleuten aus der Praxis und nicht von Veranstaltungsorganisatoren durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe wird von Siltstone Capital organisiert, einem aktiven Investor im Bereich der Rechtsfinanzierung, und das Amsterdamer Programm ist bewusst so strukturiert, dass es einen sinnvollen Austausch zwischen den Entscheidungsträgern ermöglicht, die den Markt prägen.
„Jedes Geschäft in dieser Branche beginnt mit einem Gespräch zwischen Menschen, die einander vertrauen", sagte Jim Batson, Chief Investment Officer für Rechtsfinanzierung bei Siltstone Capital. „Wir prüfen und setzen Kapital in diesem Markt selbst ein, daher gestalten wir die Konferenz so, wie wir sie selbst gerne besuchen würden. Der Inhalt ist wichtig, aber Beziehungen und Kontakte sind das, was die Teilnehmer mit nach Hause nehmen."
Namhafte Referenten
Die bestätigten Referenten decken die Themenbereiche Prozessfinanzierung, komplexe Rechtsstreitigkeiten, Erfolgshonorar-Versicherungen, institutionelles Kapital und Investitionen in Rechtsansprüche ab.
Jim Batson eröffnet Tag 1, und Robert Le, Mitbegründer von Siltstone Capital, eröffnet Tag 2. Weitere Referenten werden vor Beginn der Konferenz bekannt gegeben.
Auf der Tagesordnung
Das Programm mit elf Podiumsdiskussionen konzentriert sich auf einige der wichtigsten Fragen, mit denen die Rechtsfinanzierung heute konfrontiert ist: wie europäische Sammelklagen bewertet werden, wo die Vollstreckung von Schiedssprüchen Investitionsmöglichkeiten eröffnet, wie der Unified Patent Court die IP-Strategie neu gestaltet, wie künstliche Intelligenz und Technologie die Prozessführung und die Rechtsfinanzierung verändern und wie Versicherungen zunehmend zur Strukturierung und Risikominderung von Rechtswerten eingesetzt werden.
Zum Networking-Programm gehören ein VIP-Dinner im Rosewood Amsterdam und eine Grachtenrundfahrt in Amsterdam sowie die erste europäische Ausgabe von Lunch, Law & Laughs mit der Komikerin Valeria Vulpe.
Unterstützende Organisationen
LITFINCON Europe wird unterstützt von Burford Capital, CAC Specialty ,WTW, Vale Insurance Partners, Ignite Specialty Risk, Victoria Peak Litigation Funding, Legal Asset Servicing ,Ignitis sowie Complex Law.
Anmeldung
Die Anmeldung ist weiterhin unter www.litfinconeurope.com möglich. Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um den traditionellen, beziehungsorientierten Charakter der Konferenz zu bewahren. Vom 6. bis 8. Oktober gilt im Rosewood Amsterdam ein Vorzugspreis für Zimmer, solange der Zimmerkontingent noch verfügbar ist. Unternehmen, die drei oder mehr Teilnehmer entsenden, sowie Teilnehmer, die 2027 sowohl an der LITFINCON Europe als auch an der LITFINCON USA teilnehmen möchten, sollten sich direkt an die Veranstalter wenden unter info@litfincon.com.
Informationen zur LITFINCON
Die LITFINCON ist die weltweit führende Konferenzreihe zum Thema Prozessfinanzierung, die Geldgeber, Anwaltskanzleien, Versicherer, Rechtsabteilungen von Unternehmen und institutionelle Investoren zusammenbringt. Sie wird von Siltstone Capital organisiert, einer alternativen Investmentgesellschaft mit einer Strategie im Bereich der Rechtsfinanzierung, und von Fachleuten konzipiert und gestaltet, die in diese Anlageklasse investieren. Die in Houston gegründete Veranstaltungsreihe fand bereits in Beverly Hills, Singapur und Amsterdam statt. Die LITFINCON USA findet im Februar 2027 wieder statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.litfincon.com.
Medienkontakt:
Jacob Varghese
Geschäftsführer, Siltstone Capital
jacob.varghese@siltstone.com
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.