ASHBURN, Virginia, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- DXC Technology (NYSE: DXC), ein führender Partner für Unternehmenstechnologie und Innovation, gab heute den erfolgreichen Abschluss eines der größten Transformationsprogramme in der Unternehmensgeschichte bekannt, das gemeinsam mit Wilton Re, einem führenden Erwerber von bestehenden Lebens- und Rentenversicherungsbeständen, durchgeführt wurde. Im Rahmen des Programms wurden über 400.000 Policen von früheren DXC-Technologien auf das modernste, cloudbasierte Ökosystem von DXC für die Verwaltung von Versicherungspolicen umgestellt. Dieser Meilenstein wurde durch die Kombination der Expertise von DXC im Bereich Business Process Services (BPS) für die Versicherungsbranche, der Fähigkeiten zur Umstellung in großem Maßstab und des operativen Unterstützungsmodells mit dem einzigartigen Ansatz von Wilton Re im Risikomanagement sowie dessen umfassender Erfahrung bei der Durchführung solcher groß angelegten Transformationsprojekte erreicht.

Entworfen und gebaut für die Zukunft
In den letzten mehr als 20 Jahren hat Wilton Re sein Portfolio erheblich erweitert, was zu einem wachsenden Bedarf an der raschen Integration neu erworbener Lebens- und Rentenversicherungsgeschäfte geführt hat. Jede Akquisition erfordert die Umstellung spezifischer Systeme, Datenstrukturen und Serviceprozesse, die migriert werden müssen, ohne die Erfahrung der Versicherungsnehmer zu beeinträchtigen. Um das künftige Wachstum zu unterstützen und die Einbindung neuer Geschäftsbereiche zu beschleunigen, hat Wilton Re den „Wealth Management Accelerator" (wmA) von DXC als einheitliche, cloudbasierte Plattform für die Policenverwaltung standardisiert. Durch die Schaffung einer gemeinsamen Betriebsumgebung für die übernommenen Portfolios erwartet Wilton Re eine schnellere Integration und höhere betriebliche Effizienz und legt gleichzeitig den Grundstein für die Umsetzung künftiger KI-Strategien.
„Unsere 20-jährige Partnerschaft mit Wilton Re verdeutlicht, wie eine langfristige Umsetzung mit herausragender Leistung in großem Maßstab aussieht. Diese Transformation hilft Wilton Re dabei, sein Geschäft auszubauen, Akquisitionen schneller zu integrieren, effizienter zu arbeiten und den Versicherungsnehmern ein besseres Erlebnis zu bieten. Gemeinsam haben wir eines der größten und operativ komplexesten Transformationsprogramme unserer Geschichte abgeschlossen und damit eine Grundlage geschaffen, die Wilton Re dabei unterstützen wird, künftige Akquisitionen schneller zu integrieren, effizienter zu arbeiten und mit Zuversicht weiter zu wachsen." — Ray August, President, DXC Insurance Software and Business Process Services
Eine auf Skalierbarkeit ausgerichtete Partnerschaft seit zwei Jahrzehnten
DXC BPS betreibt einen Großteil der zentralen Versicherungsabläufe von Wilton Re, darunter die Policenverwaltung, die Schadenbearbeitung und den Kundenservice, und fungiert dabei als Erweiterung des Betriebsteams von Wilton Re. Mit weltweit mehr als 6.000 Versicherungsspezialisten, über 13 Millionen verwalteten Policen und Verträgen sowie mehr als 200 erfolgreichen Umstellungen von Altsystemen bringt DXC fundiertes Fachwissen in den Bereichen Betrieb und Systemumstellung in das Geschäft von Wilton Re ein. Im Zuge der Akquisitionen von Wilton Re leitet DXC die Integration von Systemen, Daten, Produktregeln, Prozessen und in einigen Fällen auch operativen Teams der ursprünglichen Versicherer und trägt so dazu bei, einen nahtlosen Übergang für die Versicherungsnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig die Integrationsfristen zu verkürzen. In den letzten zwei Jahrzehnten haben DXC und Wilton Re eine reproduzierbare, skalierbare Umstellungsmethodik und ein entsprechendes Betriebsmodell entwickelt, wodurch das Unternehmen von rund 5.000 Versicherungsverträgen im Jahr 2005 auf heute mehr als 500.000 wachsen konnte.
„DXC ist weit mehr als nur ein Technologieanbieter. Das Unternehmen unterstützt uns nicht nur bei der Integration zahlreicher Übernahmen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in unserem Tagesgeschäft – von der Vertragsverwaltung über den Kundenservice bis hin zu zentralen Finanzprozessen. Die Partnerschaft hat uns dabei geholfen, effizienter zu arbeiten, Übernahmen effektiver durchzuführen und unseren Versicherungsnehmern einen besseren Service zu bieten, während wir gleichzeitig die hohen Standards aufrechterhalten, die unser Unternehmen auszeichnen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich unsere Zusammenarbeit zu einem Maßstab für die Branche entwickelt." — Enrico Treglia, Senior Advisor, Wilton Re.
Entwickelt für die nächste Phase des KI-gestützten Wachstums
Durch die Konsolidierung auf wmA hat Wilton Re eine moderne Cloud-Infrastruktur geschaffen, die zukünftige KI-gestützte Workflow-Funktionen unterstützen kann, ohne dass zusätzliche Umstellungen am Kernsystem erforderlich sind. Damit wurde eine Grundlage für kontinuierliche Innovation und betriebliche Effizienz im Zuge der Expansion des Unternehmens geschaffen.
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Versicherungsbranche ist DXC ein vertrauenswürdiger Partner für 21 der 25 weltweit führenden Versicherer. Als führender Anbieter von Kernplattformen, Produkten und Dienstleistungen für die Versicherungsbranche unterstützt DXC Versicherer dabei, ihre Kerngeschäftsprozesse zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und durch KI-gestützte Innovationen ein besseres Kundenerlebnis zu bieten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.dxc.com/insurance.
Informationen zu DXC Technology
DXC Technology (NYSE: DXC) ist ein führender Technologie- und Innovationspartner für Unternehmen, der Software, Dienstleistungen und Lösungen für Unternehmen sowie Organisationen des öffentlichen Sektors weltweit bereitstellt und sie dabei unterstützt, KI zu nutzen, um in einer Zeit exponentiellen Wandels schneller Ergebnisse zu erzielen. Mit fundierter Fachkenntnis in den Bereichen Managed Infrastructure Services, Application Modernization und Industry-Specific Software Solutions modernisiert, sichert und betreibt DXC einige der komplexesten Technologieumgebungen der Welt. Weitere Informationen finden Sie auf dxc.com.
Informationen zu Wilton Re
Wilton Re ist ein führender Anbieter von Lösungen für bestehende Versicherungsverträge und Rückversicherungen in der nordamerikanischen Lebensversicherungsbranche. Mit seiner langjährigen Erfahrung entwickelt Wilton Re maßgeschneiderte Lösungen, die den Kapital- und Betriebsbedarf seiner Kunden abdecken. Unsere Kernlösung für die Verwaltungsrückversicherung gilt seit langem als Branchenstandard für die Modernisierung veralteter Verwaltungssysteme sowie für Bestände an älteren Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. In den vergangenen 22 Jahren haben wir 27 Altsysteme auf unsere DXC-basierte Verwaltungsplattform umgestellt und dabei Kosteneinsparungen erzielt sowie Technologien, Kontrollmechanismen und Verwaltungsprozesse für unsere Vertragspartner optimiert. Weitere Informationen zu Wilton Re finden Sie unter www.wiltonre.com.
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.