KAOHSIUNG, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- E&R Engineering Corp. (TPEX: 8027), ein Spezialist für Halbleiterlaser- und Plasmabearbeitungsanlagen, wird auf der SEMI West 2026 seine neuesten Durchbrüche im Bereich der Halbleiterlaserbearbeitung vorstellen, wobei der Schwerpunkt auf hochpräzisem Laserbohren für Fiber Array Units (FAUs) und fortschrittlichen Verpackungslösungen liegt.
Fünf-Achsen-FAU-Laserbohren mit einer Genauigkeit von ±0,5 μm
Um der wachsenden Nachfrage nach optischen Komponenten mit hoher Dichte in der Hochgeschwindigkeits-Optikkommunikation und im Bereich Co-Packaged Optics (CPO) gerecht zu werden, hat E&R eine hochpräzise FAU-Laserbearbeitungslösung entwickelt. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf 2D-FAU-Konfigurationen, die Bandbreiten von 3,2 Tbit/s, 6,4 Tbit/s und 12,8 Tbit/s unterstützen. Durch die Kombination von fünfachsiger Lasersteuerung, Präzisionspositionierung und Mikrobearbeitung erreicht die Lösung eine Bohrgenauigkeit von ±0,5 μm und unterstützt verschiedene Lochgeometrien und Bearbeitungswinkel.
Umfassende Laser- und Plasmalösungen für die nächste Generation von KI- und HPC-Verpackungen
Um den hohen Anforderungen an die Verbindungsdichte und das thermische Budget gerecht zu werden, die durch KI- und HPC-Architekturen gestellt werden, bietet E&R ein umfassendes Verarbeitungsportfolio für fortschrittliche 2,5D/3D-ICs und Substrate mit hoher Dichte. Zu den Kompetenzen von E&R gehören hochpräzises Laserbohren (mit einer Genauigkeit von ±5 μm und einem B/T-Verhältnis bei Blind-Vias von bis zu 90 %), hochdurchsatzfähiges Mehrstrahl-Lasermarkieren (Genauigkeit von ±25 μm), kontrolliertes thermisches Laserschneiden sowie spurdefiniertes ABF-Rillen. Durch die nahtlose Integration des Laser-Debondings in Verpackungsabläufe sowie den Einsatz hochstabiler Plasmasysteme (CPK > 1,33) zur Oberflächenreinigung und -aktivierung unterstützt die Prozessintegrationsplattform von E&R Kunden über das gesamte Kontinuum hinweg – von der anfänglichen F&E-Validierung bis hin zum vollständigen Einsatz im Produktionsmaßstab.
Zuverlässiger Kundendienst und technischer Support in den USA
Unterstützt durch lokale Serviceteams an wichtigen Standorten in den USA – darunter Portland, Arizona und Texas – gewährleistet E&R schnelle Reaktionszeiten, Ferndiagnosen und maßgeschneiderten technischen Support. Diese regionale Präsenz minimiert Ausfallzeiten, optimiert die Ausbeute und beschleunigt die Markteinführung für nordamerikanische Halbleiterpartner.
E&R auf der SEMI West 2026

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.