Eine solide bereinigte EBIT-Marge von 18,8 %, getragen von einem soliden organischen Umsatzwachstum von 7,4 %

18.09.2026

PARIS, 18. September 2026 /PRNewswire/ --

Virbac Headquarters, Carros, France

  • Das erste Halbjahr 2026 verzeichnete ein robustes Umsatzwachstum von +7,4 % und eine bereinigte EBIT-Marge von 18,8 % auf CERS-Basis:

○ Das Umsatzwachstum stammt aus beiden Segmenten: : Heimtiere +10,0 % und Nutztiere +6,7 %, mit einem starken Beitrag unserer Supercharge-Plattformen (ohne Thyronorm), die nach CERS um rund +12 % zulegten

○ Solider Mengen-/Mix-Effekt von ~+5,4 %, ergänzt durch Preiserhöhungen von ~+2 %

○ Die operative Marge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 0,5 Prozentpunkte, getrieben durch einen günstigen Mix-Effekt auf die Bruttomarge, der teilweise durch höhere operative Aufwendungen aufgrund von Phasing-Effekten zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr ausgeglichen wurde.

  • Der Konzernjahresüberschuss stieg um +5,9 % auf 87,1 Mio. €
  • Die Nettoverschuldung stieg per Juni 2026 auf 196 Mio. €, verglichen mit 173 Mio. € per Dezember 2025 – hauptsächlich bedingt durch die übliche saisonale Schwankung des Betriebskapitalbedarfs

Die Prognose für 2026 wurde am oberen Ende der Spanne bestätigt:Die starke Leistung im ersten Halbjahr versetzt uns in der Lage, das obere Ende unserer ursprünglichen Umsatzwachstumsspanne (5,5 % bis 7,5 % auf CERS-Basis) sowie eine bereinigte operative Marge von rund 17 % auf CERS-Basis anzustreben



Stellungnahme von Paul Martingell, CEO

„Virbac hat ein starkes erstes Halbjahr hingelegt, das durch ein organisches Wachstum von +7,4 % und eine operative Marge von 18,8 % gekennzeichnet war. Dies zeigt die Fähigkeit unserer Teams, unser Engagement für die Tiergesundheit in greifbaren Mehrwert umzusetzen. Diese Leistung spiegelt die Skalierbarkeit unserer ‚Supercharge'-Plattformen und die nahtlose Integration von Thyronorm wider. Geleitet von unserer Strategie ‚Growing Together' 2030 sind wir voll auf Kurs, unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen."

Bitte beachten Sie:Das bereinigte EBIT (vor Abschreibungen) entspricht dem „wiederkehrenden Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf Vermögenswerte aus Akquisitionen"..

Medienkontakt: contact@virbac.com 

 

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Historischer Machtwechsel in Magdeburg: AfD vor erstmaliger Übernahme des Landtagspräsidiums

08.10.2026

Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.

Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.

Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.

Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.