Envision Energy für KI und grüne Energie in die Fortune-Liste Change the World 2026 aufgenommen

30.09.2026

SHANGHAI, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, wurde in die „Change the World"-Liste („Die Welt verändern") 2026 des Magazins Fortune aufgenommen und ist damit bereits zum dritten Mal auf der Liste vertreten. Envision wurde für „Mission Gobi" und deren erstes Vorzeigeprojekt, den „Envision Galaxy Campus", ausgezeichnet, mit dem ein neues Modell zur Integration von Energie- und Recheninfrastruktur im Zeitalter der KI erprobt wurde.

Envision Energy

Fortunes „Change the World"-Liste 2026 vereint 50 Unternehmen, die nach innovativen Wegen suchen, um globale soziale und ökologische Herausforderungen anzugehen. Die ausgezeichneten Unternehmen reichen von Alphabet und Anthropic im Bereich KI bis hin zu CATL im Bereich erneuerbarer Energien und stehen für ein breites Spektrum an Branchen und Ansätzen. Die Aufnahme von Envision in die Liste unterstreicht, wie Mission Gobi die Konvergenz von KI und grüner Energie erforscht und wie reichlich vorhandene erneuerbare Energieressourcen die KI-Infrastruktur der nächsten Generation unterstützen können.

Mit dem durch KI rasant wachsenden Bedarf an Rechenleistung wird Energie zu einer zentralen Grundlage des KI-Zeitalters. Anstatt bestehende Stromsysteme lediglich mit zusätzlichem Bedarf zu belasten, untersucht Envision, wie Rechenkapazitäten näher an Standorten mit reichlich vorhandenen erneuerbaren Energieressourcen angesiedelt werden können, wobei Energie- und Recheninfrastruktur gemeinsam entwickelt werden.

Die im Juni 2026 gestartete „Mission Gobi" hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 weltweit 5 GW an grüner KI-Rechenkapazität in Wüsten- und Trockengebieten aufzubauen sowie dabei die reichlich vorhandene Wind- und Solarenergie zu nutzen. Das erste Vorzeigeprojekt von „Mission Gobi", der „Envision Galaxy Campus" in Ulanqab in der Inneren Mongolei, ist laut Fortune darauf ausgelegt, eine Rechenkapazität von mehr als 2 GW zu erreichen und bis zu eine Million Chips gleichzeitig zu betreiben. Das Projekt, das hauptsächlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird, untersucht, wie Regionen, die einst als durch Energieknappheit eingeschränkt oder abgelegen galten, zu neuen Quellen reichlich verfügbarer Energie und zu neuen Grundlagen für die KI-Infrastruktur werden können.

„KI treibt die Intelligenz voran; grüne Energie kann die Zivilisation noch weiter voranbringen", sagte Lei Zhang, Gründer und Geschäftsführer von Envision. „Envision wird die Konvergenz beider Bereiche weiter erforschen: Energie von Knappheit hin zu Überfluss und von Einschränkungen hin zu Bezahlbarkeit zu bringen. Mögen Sonne und Wind zu neuen Geschenken für die Zivilisation werden und einst als unfruchtbar geltende Gebiete in neue Regionen mit Energie im Überfluss verwandeln. Wo sich Energie und Intelligenz gegenseitig verstärken, können sich neue Möglichkeiten für die Zivilisation ergeben."

Die dreimalige Aufnahme von Envision in die „Change the World"-Liste des Magazins Fortune spiegelt die Entwicklung der Innovationsarbeit des Unternehmens wider: von Innovationen im Bereich erneuerbarer Energien im Jahr 2021 über groß angelegte Netto-Null-Industrieparks und Full-Stack-Technologien für grünen Wasserstoff im Jahr 2024 bis hin zur Konvergenz von KI und Energie. Letztlich geht es auf diesem Weg darum, die Grenzen dessen zu verschieben, was Energie für die Menschheit möglich macht.

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.