BERLIN, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- CRRC, der weltweit größte Hersteller von Schienenfahrzeugen, eröffnete seinen Auftritt auf der InnoTrans 2026 mit der weltweiten Premiere von drei neuen Fahrzeugen in Originalgröße und einem umfassenden Angebot an Systemlösungen, die der Branche ein breiteres Spektrum an Optionen für einen umweltfreundlicheren und intelligenteren Schienenverkehr bieten.

Drei Flaggschiff-Modelle stehen im Mittelpunkt
Am Eröffnungstag der Messe stellte CRRC drei Fahrzeuge in Originalgröße für den Weltmarkt vor: einen digital-intelligenten U-Bahn-Zug, eine Wasserstoff-Brennstoffzellen-Hybridlokomotive und einen intelligenten Flachwagen, die den städtischen Nahverkehr, den Fernverkehr und die Güterlogistik abdecken. Ausgehend von umweltfreundlichen und intelligenten Kerntechnologien demonstrieren die drei Fahrzeuge die Innovationsstärke von CRRC bei der Ausrüstung in verschiedenen Anwendungsszenarien sowie ein umfassendes Produktportfolio.
Im Rahmen der Zeremonie stellte CRRC die Stadtbahnplattform „VELLINK" vor, die hochwertige, standardisierte U-Bahn-Züge und intelligente Regional-Nahverkehrszüge umfasst. Das Flaggschiffmodell ist ein digital-intelligenter U-Bahn-Zug, der die branchenweit erste Anwendung von eingebetteter KI im öffentlichen Nahverkehr darstellt. Ausgestattet mit integrierten Sensoren aus verschiedenen Quellen bildet der Zug ein integriertes Sensor-Netzwerk, um Gleise zu überwachen und potenzielle Störungen in Echtzeit zu erkennen, wodurch die Wartungskosten über den gesamten Lebenszyklus gesenkt werden. Darüber hinaus senken leichte Materialien und eine tiefgreifende Systemintegration das Gesamtgewicht des Fahrzeugs um etwa 18 % und reduzieren den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen um mehr als 10 %. Das Industriedesign des Zuges wurde mit dem internationalen iF Design Award ausgezeichnet. Merkmale wie raumhohe Panoramafenster, eine Sternenhimmel-Decke und drehbare Sitze verbessern das Reiseerlebnis der Fahrgäste erheblich.
Im Außenausstellungsbereich präsentierte CRRC zudem seine VELFORCE-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Hybridlokomotive mit einer Nennleistung von 2.000 kW. Angetrieben von einem parallelen Dual-Stack-Brennstoffzellensystem mit einer Leistung von 400 kW lässt sie sich in nur 15 bis 20 Minuten betanken und erreicht eine Wasserstoffausnutzungsrate von über 98 %. Ihre auf Deep Learning basierende intelligente Fahrplattform integriert Daten von mehreren Sensoren, um eine 360-Grad-Umgebungserkennung und intelligente Entscheidungsfähigkeiten zu ermöglichen. Damit ist die Lokomotive eine emissionsfreie Option für regionale Güterverkehrsstrecken, die noch nicht vollständig elektrifiziert sind.
Für Rangierarbeiten auf Güterbahnhöfen und den intermodalen Verkehr stellte CRRC den intelligenten Flachwagen MAGIX vor. Mit einem Gewicht von nur 17 Tonnen bei einer Tragfähigkeit von 73 Tonnen senkt der Wagen durch seine leichte Konstruktion den Energieverbrauch. Er verbindet Modularität, Automatisierung, Nachhaltigkeit und intelligente Technologie mit einem hohen Maß an betrieblicher Flexibilität und verwandelt herkömmliche Güterwagen in eine kosteneffiziente, umweltfreundlichere Lösung für den Kurzstrecken- und Terminalverkehr.
Integrierte Lösungen für die Mobilität der Zukunft
Während der Messe veranstaltete CRRC zudem eine Reihe von Technologievorstellungen und offenen Foren, die Kunden und Partnern aus aller Welt die Möglichkeit zum direkten Austausch boten.en und Partnern aus aller Welt die Möglichkeit zum direkten Austausch boten.
Im Einklang mit den globalen Trends im Wandel der Verkehrsbranche treibt CRRC kohlenstoffarme Technologien in seiner gesamten intelligenten Produktpalette voran und nutzt dabei ein kollaboratives technisches System auf Cloud-, Edge- und Endgeräte-Ebene, um den intelligenten Verkehr zu beschleunigen. Auf der Grundlage seiner international maßgeblichen Projekte liefert CRRC End-to-End-Lösungen und setzt dabei sein selbst entwickeltes großes KI-Modell „AIZOR" in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie Wartung von Fahrzeugen ein. Durch diese Innovationen optimiert CRRC die Ressourcenzuweisung und verbessert die betriebliche Effizienz des Netzwerks weltweit.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.