CHICAGO, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Intellias, ein globaler Partner für KI-gestützte Produktentwicklung und digitale Lösungen, bringt heute Agentic ServiceOps auf den Markt – einen Managed-IT-Service, der kontrollierte agentenbasierte KI im gesamten IT-Servicemanagement (ITSM) und IT-Betriebsmanagement (ITOM) einsetzt, vom Service Desk bis hin zur dahinterstehenden Infrastruktur. Damit unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, mehr IT-Aufgaben durchgängig zu lösen und so den Zusammenhang zwischen steigender Komplexität und steigenden Kosten zu durchbrechen.

Agentic ServiceOps von Intellias ergänzt die bestehenden IT-Service-Management- und IT-Operations-Management-Umgebungen der Kunden um eine intelligente Orchestrierungsschicht und baut dabei auf den bereits genutzten Systemen auf, anstatt diese zu ersetzen. Aufträge werden erfasst, mit Informationen zu Identität, Assets und Servicehistorie angereichert und bereits bei der Erfassung klassifiziert. Für Kunden bedeutet das:
„Jedem Unternehmen wird suggeriert agentenbasierte KI wird seine IT steuern." Nur sehr wenige haben die Lösung bereits im Produktiveinsatz gesehen. Wir haben Agentic ServiceOps zunächst auf unseren Service Desk und unsere Infrastruktur angewendet und setzen es nun für Kunden ein. Agenten lösen Anfragen bereits bei der Erfassung, korrelieren Vorfälle über Monitoring und Cloud hinweg und übergeben den Technikern fertige Fälle statt roher Warnmeldungen – innerhalb der vom Unternehmen festgelegten Rahmenbedingungen." Der Service vereint drei Elemente:Leon Melamed, VP, Global Cloud Strategy bei Intellias.
Der Service vereint drei Elemente:
Innerhalb der eigenen IT-Abteilung setzt Intellias Agentic Service Operations durchgängig ein, wobei Agenten First-Line-Anfragen mit einer Klassifizierungsgenauigkeit von 95–96 % triagieren, klassifizieren, priorisieren und zuweisen. Für ein führendes europäisches Mobilitätsunternehmen hat Intellias KI-gesteuerte Automatisierung in mehr als 100 Geschäfts- und IT-Prozessen eingeführt und so die Support-Arbeitslast um 90 % reduziert. Das Pragmatic AI Playbook von Intellias identifiziert zudem den IT-Servicebetrieb als einen von sechs Bereichen, in denen Unternehmen ihre Investitionen in KI in messbaren geschäftlichen Nutzen umwandeln können.
„Agentenbasierte KI schafft den größten Mehrwert, wenn sie Teil der Arbeitsabläufe einer Organisation wird und nicht nur eine weitere isolierte Technologieebene darstellt." Das Ziel besteht darin, KI mit dem richtigen Kontext und den richtigen Leitplanken zu versehen, damit sie mehr operative Aufgaben übernehmen kann. „Dies ist der pragmatische Weg von KI-Experimenten hin zu zunehmend autonomen Abläufen", so Andriy Terlyha, Chief Delivery Officer und Partner bei Intellias.
Agentic Service Operations steht Unternehmen ab sofort zur Verfügung, beginnend mit einem begrenzten Pilotprojekt in einem definierten Servicebereich und einer Skalierung, sobald sich die Ergebnisse bewährt haben.
Informationen zu Intellias
Intellias ist ein Partner für KI-gestützte Produktentwicklung und digitale Lösungen. Intellias arbeitet mit Unternehmen weltweit zusammen, um sie dabei zu unterstützen, KI-gestützte Innovationen in großem Maßstab umzusetzen und preisgekrönte Lösungen auf den Markt zu bringen. Seit mehr als 20 Jahren hat Intellias tiefgreifende Fachkompetenz in den Branchen Mobilität, Gesundheitswesen und Biowissenschaften, Finanzdienstleistungen sowie im Einzelhandel aufgebaut. Intellias liefert klare Geschäftsergebnisse für Kunden wie HERE Technologies, ZEEKR, FinCompare, TomTom und Travis Perkins.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.