HEFEI, China, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Die „2026 World Manufacturing Convention" wurde am 20. September in Hefei in der Provinz Anhui eröffnet und rückte damit einen der am schnellsten wachsenden Fertigungsstandorte Chinas in den Fokus.
Unter dem Motto „Intelligente Fertigung für eine bessere Zukunft" bietet die Veranstaltung ein Forum für Ideen sowie Geschäftspartnerschaften und verbindet Chinas Fertigungsindustrie mit der Weltwirtschaft.

Bei der Eröffnungsfeier und in den Beiträgen der Hauptredner wurde untersucht, wie eine neue Welle technologischer Innovation und industrieller Transformation die globale Fertigungsindustrie neu prägt, wobei der Schwerpunkt auf Spitzentechnologien, Branchentrends sowie den Fortschritten lag, die diesen Wandel vorantreiben.
„Indem wir unsere Kompetenzen durch gemeinsame Forschung, Industriepartnerschaften, gemeinsam genutzte Datenräume und offene Innovationsökosysteme bündeln, können wir weitaus mehr erreichen als mit einer einzelnen Technologielösung", sagte Jivka Ovtcharova, Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.
Carlos Magariños, globaler Vorsitzender der „Global Alliance of SMEs", kehrte nach zwei Jahren zurück. „Ich habe miterlebt, wie chinesische Unternehmen sich von der Herstellung von Komponenten hin zum Aufbau eigener Marken entwickelt haben", sagte er. „Mittlerweile werden sie immer internationaler." Er fügte hinzu, dass die schnell wachsenden Branchen für saubere Energie, Elektronik und Informationstechnologie in Anhui eine immer größere Bandbreite an fortschrittlichen, innovativen Produkten hervorbringen.
Als Vertreterin des Präsidialamts von Côte d'Ivoire verlas Solange Amichia das Glückwunschschreiben des Präsidenten. „Für Côte d'Ivoire ist die Industrialisierung eine strategische Notwendigkeit, die für die Erreichung unserer Entwicklungsziele von zentraler Bedeutung ist", hieß es in dem Schreiben. „China, unser Partner, spielt eine entscheidende Rolle für unseren Fortschritt."
„Das Vereinigte Königreich fühlt sich geehrt, in diesem Jahr Ehrengastland zu sein – dies spiegelt wider, welchen Stellenwert wir engeren Beziehungen zu Anhui beimessen und wie sehr wir uns für eine langfristige, stabile und strategische Partnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und China einsetzen." Der britische Botschafter in China, Peter Wilson, sprach fließend Chinesisch und erntete dafür wiederholt Beifall.
„Europa verfügt über Ingenieurskunst von Weltklasse und tief verwurzelte industrielle Traditionen. China verfügt über eine enorme Produktionskapazität, die Fähigkeit, Ideen schnell in die Tat umzusetzen, sowie starke digitale und industrielle Ökosysteme. Unsere Stärken unterscheiden sich – und ergänzen sich hervorragend", sagte Ovtcharova. „Zusammen können wir eine gemeinsame Zukunft für die Fertigungsindustrie gestalten."
Auf der Veranstaltung wurden 10 neue Technologien und Produkte vorgestellt, die in Anhui entwickelt wurden und in ihren jeweiligen Bereichen in China sowie darüber hinaus führend sind, darunter Speichertestgeräte, Schweißroboter mit Raupenfahrwerk, humanoide Roboter mit Radfahrwerk und Armen sowie Festoxid-Brennstoffzellen.

Es wurden Vereinbarungen für 790 Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 363,41 Milliarden Yuan unterzeichnet, wodurch das weltweite Engagement in greifbare Geschäftsergebnisse umgesetzt wurde.
Die „World Manufacturing Convention" bietet einen Einblick in Anhui – und ein Tor zur Welt.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.