LONDON und EINDHOVEN, Niederlande, Sept. 30, 2026 /PRNewswire/ -- Heute kündigt LionVolt „Flight One" an, ein Early-Access-Programm für seine Hochenergie-Zelltechnologie, das sich an Drohnen- und UAV-Unternehmen richtet. Die Teilnehmer erhalten die neuesten kommerziellen Zellen von LionVolt, die sie in den Monaten vor der allgemeinen Markteinführung in ihre Plattformen integrieren können.

Das Programm startet nach monatelanger Entwicklungsarbeit, in deren Verlauf LionVolt mit einer kleinen Gruppe von Kunden aus der ersten Kohorte zusammengearbeitet hat, um die Leistungsmerkmale vor der Markteinführung seines ersten kommerziellen Produkts zu optimieren. Die Zellen erweitern die Einsatzmöglichkeiten einer Drohne mit einer einzigen Ladung: längere Flugdauer, größere Reichweite, höhere Nutzlast. Integriert. Die ersten kommerziell erhältlichen Zellen sind Lithium-Metall-Zellen, die für Drohnen- und UAV-Anwendungen optimiert sind: 400 Wh/kg auf Zellenebene, 50 bis 100 % mehr Energie als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien und Entladeraten, die bis 5C getestet wurden. All dies basiert auf einer Lieferkette, die vollständig innerhalb Europas gesteuert wird. Für Drohnen- und UAV-Hersteller ist dies eine Zelle der nächsten Generation, die sie bereits heute entwickeln können.
LionVolt hat zudem seine Produktionsanlagen für Batteriezellen modernisiert und eine sichere Lieferkette aufgebaut, um die Nachfrage seiner ersten gewerblichen Kunden zu decken.
Kevin Brundish, CEO von LionVolt:
„Mit „Flight One" bringen wir unsere ersten kommerziellen Flugzellen auf den Markt: auf Kundenplattformen, begleitet von unseren Ingenieuren, Monate bevor sie für die breite Öffentlichkeit erhältlich sind. Die frühe Produktionsmenge ist bewusst begrenzt, um sicherzustellen, dass wir einer ausgewählten Gruppe von Kunden einen Mehrwert bieten, anstatt lediglich eine Warteliste zu bedienen. Letztendlich werden die Unternehmen, die bereits jetzt mit uns fliegen, die Flugzelle mitgestalten, die alle anderen später erhalten werden."
Fliegen Sie damit, bevor der Markt es kaufen kann
Mit „Flight One" eröffnet LionVolt eine einzigartige Möglichkeit, frühzeitig Zugang zu seinen Zellen der nächsten Generation zu erhalten. Ausgewählte Teilnehmer erhalten bereits vor der allgemeinen Veröffentlichung Zugang zu den Zellen; während der Integration steht ihnen direkte technische Unterstützung durch das Team zur Verfügung, das diese entwickelt hat.
LionVolt eröffnet das Programm auf der DroneX-Messe in London am 29. und 30. September. Unternehmen, die sich an diesen beiden Tagen für das Programm bewerben, werden vorrangig behandelt.
Weitere Informationen finden Sie unter lionvolt.com/FlightOne
Informationen zu LionVolt
LionVolt treibt die Elektrifizierung voran, indem es Batteriezellen der nächsten Generation in Europa entwickelt und herstellt. Die firmeneigene 3D-Anodenarchitektur bietet eine um 50 bis 100 % höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Metall-Batterien und ermöglicht zudem Schnellladen sowie eine hohe Leistungsabgabe. Die Architektur, die derzeit in Lithium-Metall-Zellen zum Einsatz kommt, ist so konzipiert, dass sie auf Natrium- und Festkörperchemien übertragen werden kann. LionVolt richtet sich zunächst an den Drohnen- und UAV-Markt, wo Energiedichte und Unabhängigkeit von der Lieferkette von entscheidender Bedeutung sind. Mit über 50 Mitarbeitern, Hauptsitz und Forschungs- und Entwicklungsabteilung in den Niederlanden sowie einer Produktionsstätte im Vereinigten Königreich expandiert LionVolt von der Pilotproduktion hin zur kommerziellen Lieferung. Weitere Informationen unter www.lionvolt.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/lionvolt-gewahrt-uav-oems-vorzeitigen-zugang-zu-flight-one-302894160.html
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.