Mews x Accor: einheitliche F&B-Technologie im gesamten Portfolio

30.09.2026

Da Mews POS bereits in mehr als 850 Accor-Unterkünften in über 20 Ländern im Einsatz ist, unterstützt Mews die Strategie, die Technologie für F&B im gesamten globalen Portfolio zu verbessern und zu modernisieren

PARIS, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Mews, das Managementsystem für das Gastgewerbe, gab heute die Ausweitung seiner F&B-Technologie auf das Premium-, Midscale- und Economy-Portfolio von Accor bekannt. Mews POS ist bereits in mehr als 850 Unterkünften in mehr als 20 Ländern im Einsatz.

(PRNewsfoto/Mews)

Der Bereich Speisen und Getränke (F&B) ist ein strategischer Geschäftsmotor im gesamten Accor-Portfolio und trägt zum Gesamtumsatzwachstum der Hotels bei. Da Accor sein Angebot für F&B in den Bereichen Luxus, Lifestyle, Premium, Midscale und Economy weiter ausbaut, ist die Vereinheitlichung der Technologie, die die Betriebsabläufe dieser Bereiche unterstützt, zu einer strategischen Priorität geworden, um die betriebliche Effizienz zu steigern. Moderne Kassensysteme helfen Unterkünften dabei, die Betriebsabläufe zu rationalisieren, Kosten zu optimieren, die Bestandsverwaltung zu verbessern und durch Echtzeitberichte mehr Transparenz zu gewinnen.

Teams erhalten ein einziges System für Bestellungen, die Verwaltung der Speisekarten, die Verwaltung des Inventars und Echtzeitberichte – cloudnativ, nach „Mobile-First"-Ansatz und auf eine schnelle Liveschaltung ausgelegt, mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit des Supports von unter einer Stunde.

„Für unsere Hotels ist das F&B-Segment ein fantastischer Umsatztreiber und ein starker Motor, um die Gästebindung zu fördern", so Jean Noel Lau Keng Lun, Chief Distribution Officer bei Accor. „Nach der Rationalisierung unseres zentralen Reservierungssystems (CRS), unseres PMS, unseres RMS, unserer Systeme für Tagungen, Incentives, Kongresse und Ausstellungen (MICE) sowie der Zahlungstools sind wir nun bereit, unseren F&B-Technologie-Stack zu optimieren. Als Teil dieser Strategie richten wir ein neues Programm im F&B Bereich ein, das unseren Unterkünften eine sorgfältig ausgewählte Auswahl an bevorzugten Lösungen bietet, damit sie den Gesamtumsatz maximieren und das Gastroerlebnis noch stärker ins Treueprogramm einbeziehen können. Ich freue mich, Mews als ersten Partner in diesem Programm begrüßen zu dürfen."

„Zwei Betriebe können ihren Gastrobetrieb nicht genau gleich führen. Markenspezifische Gastronomiekonzepte laufen noch besser, wenn sie auf die Nachfrage und Kultur vor Ort zugeschnitten sind und an den jeweiligen Kontext jeder einzelnen Unterkunft angepasst werden", fügte Richard Valtr, Gründer von Mews, hinzu. „Mews POS wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Es ist leicht zu erlernen, lässt sich schnell installieren und ohne speziellen IT-Support betreiben und ist so flexibel, dass es sich sowohl an ein umfassendes markenspezifisches Gastronomiekonzept als auch an die Betriebsabläufe vor Ort anpassen lässt."  Mews POS unterscheidet sich von eigenständigen Kassensystemen dadurch, dass es über eine weltweit anerkannte Open API verfügt und – wie der Rest des Mews Managementsystems – Teil eines offenen Tech-Stacks statt eines isolierten Systems ist. So kann Accor die Betriebsabläufe des Gastronomiebetriebs in die Guest Journey und zugehörige Treueprogramme einbinden."‑

Über Mews

Mews ist das Managementsystem für das Gastgewerbe, das die Arbeitsabläufe in den Bereichen Umsatz, Betriebsabläufe und Guest Journey vereinheitlicht, damit Teams die alltäglichen Dinge automatisieren und sich auf unvergessliche Gästeerlebnisse konzentrieren können. Die Mews Plattform umfasst PMS, POS, RMS, Housekeeping und Payments, um Hoteliers dabei zu helfen, vom Property Management zum Profitmanagement überzugehen. Das Unternehmen, das 15.000 Kunden in 85 Ländern betreut, wurde vom Hotel Tech Report als Bestes PMS (2024, 2025, 2026) und Bestes Kassensystem (2026) ausgezeichnet und sechs Jahre in Folge unter den besten Arbeitsplätzen in der Hoteltechnikbranche aufgeführt.

Medienkontakt: press@mews.com

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Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“