DALLAS, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- MICROIP Inc. (TPEx: 7796) und sein Konzernunternehmen AQLS Inc. verzeichneten während der „Taiwan Expo USA 2026" in Dallas starkes kommerzielles Interesse aus den Bereichen Verteidigung, Gesundheitswesen und Energie. Der Konzern knüpfte Kontakte zu über 100 nordamerikanischen und internationalen Organisationen, während Vertreter von US-Bundesstaaten und Kommunalverwaltungen die lokalen Aktivitäten vor Ort besichtigten. Nach den jüngsten Erfolgen von MICROIP im Automobilbereich im asiatisch-pazifischen Raum und einem 20-Millionen-Projekt für KI-gestützte Smart-Home-Lösungen stieß die Präsentation auf großes Interesse bei globalen institutionellen Investoren, die strategische Investitionen zur Beschleunigung der internationalen Expansion prüfen.

„Der Markt sucht nicht nach isolierten Komponenten oder einfachen Hardware-Baugruppen – er verlangt nach schlüsselfertigen Edge-KI-Systemen, die unmittelbare Probleme lösen", sagte James Yang, Vorstandsvorsitzender von MICROIP. „Unsere ‚Software-Driven-Hardware'-Architektur, gestützt durch Taiwans Halbleiter-Ökosystem, trägt diesem Wandel Rechnung. Das starke Engagement nordamerikanischer Partner, Regierungsvertreter und globaler Investmentfirmen bestätigt unsere Strategie für ein nachhaltiges globales Umsatzwachstum."
AQLS stellt schlüsselfertige KI-UAV-Missionssysteme vor
AQLS Inc. (ein Unternehmen der MICROIP-Gruppe) positioniert sich als Anbieter vertikaler Missionssysteme mit einer vierschichtigen Architektur: Fluggerät, Edge-KI-Nutzlast, Bodenstation und verschlüsselte Kommunikation. Über das „One-Software-Stack"-Framework können Betreiber acht aktive Modelle steuern – von 600-Gramm-Einheiten bis hin zu 41,5-Kilogramm-Schwerlastplattformen – sowie die in Kürze erscheinenden 70-Kilogramm- und hybrid-elektrischen VTOL-Fluggeräte. Mit integrierter Edge-KI für cloudunabhängige Verfolgung, störungsresistenten Funkgeräten und in Taiwan hergestellten EO/IR-Nutzlasten nutzt die Flotte eine bewährte Lieferkette für kritische Komponenten, um die US-amerikanischen NDAA-Standards zu erfüllen.
Diese NDAA-konforme Architektur löste umgehend Projektgespräche aus. US-amerikanische und europäische Verteidigungsberater sowie Dual-Use-Technologieunternehmen prüften die Integration von AQLS-Plattformen in staatliche Ausschreibungen. Ein US-amerikanischer Öl- und Gasbetreiber erörterte eine Allianz zur Pipeline-Inspektion unter Beteiligung mehrerer Parteien; weitere Anfragen betrafen Fabrikpatrouillen in Nordamerika, intelligente Landwirtschaft sowie einen Bedarf von über 100 Einheiten an Drohnen mit einer Nutzlast von 10 Kilogramm aus Südasien.
Skalierung von Edge-KI und kundenspezifischen Chips:
MICROIP erhielt direkte Auftrags- und Partnerschaftsanfragen von US-amerikanischen und taiwanesischen Unternehmen für seine AIMS-Sicherheitsplattform für Fahrzeuge (ADAS, BSD und Anti-Spoofing-Face-ID-DMS) sowie für die „CAPS" (AIVO / XEdgAI) No-Code-Multi-Script-Vision-Plattform. Darüber hinaus führten der CATS-Dienst von MICROIP für kundenspezifisches ASIC-Design – mit Chiplet-Integration und COPOS-Verpackung – sowie die KI-gestützten EDA-Tools von AQLS zu fortgeschrittenen strategischen Gesprächen mit nordamerikanischen Halbleiterunternehmen.
Informationen zu MICROIP Inc. und AQLS Inc.
MICROIP Inc. (TPEx: 7796) bietet plattformübergreifende Edge-KI-Lösungen (CAPS) und kundenspezifische ASIC-Dienstleistungen (CATS) an. Das Konzernunternehmen AQLS Inc. bietet weltweit NDAA-konforme KI-UAV-Missionssysteme und KI-gestützte EDA-Tools an. Besuchen Sie www.micro-ip.com sowie www.aqlstech.com.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.