ORTEC übernimmt TOBA HR Solutions, um das Personalmanagement im Gesundheitswesen in Belgien und Luxemburg zu stärken

14.07.2026

Durch die Übernahme erweitert ORTEC seinen regionalen Kundenstamm im Gesundheitswesen um mehr als 250 Organisationen, die rund 225.000 Fachkräfte aus der Pflege vertreten, und festigt damit seine Führungsposition im Bereich des Personalmanagements im Gesundheitswesen.

ZOETERMEER, Niederlande, und GENT, Belgien, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- ORTEC, ein weltweit führender Anbieter von Software für das Lieferketten- und Personalmanagement, gab heute bekannt, dass das Unternehmen TOBA HR Solutions übernommen hat, einen Anbieter von Workforce-Management-Software (WFM) für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Belgien und Luxemburg. TOBA hat seinen Hauptsitz in Gent (Belgien) sowie Regionalniederlassungen in Zaventem und Ittre und betreut rund 250 Kunden, wobei das Unternehmen etwa 225.000 Fachkräfte aus der Pflege an mehr als 1.450 Standorten betreut.

ORTEC Logo

Die Übernahme stärkt die Position von ORTEC auf dem belgischen und luxemburgischen WFM-Markt im Gesundheitswesen, da sie das Know-how von TOBA in den Bereichen Personalplanung, Dienstplanerstellung, Zeiterfassung, Mitarbeitenden-Self-Service und Human Capital Management einbringt. Zudem unterstützt dies das strategische Ziel von ORTEC, in Europa führend im Bereich Workforce Management für komplexe, regulierte Umgebungen im Gesundheitswesen einzunehmen.

Kunden von TOBA erhalten weiterhin gezielten Support für ihre bestehenden Lösungen und profitieren gleichzeitig von den KI-gestützten Lösungen von ORTEC unter. Durch die Kombination des fundierten Know-hows von TOBA im Bereich Personalmanagement im Gesundheitswesen mit den umfassenden technologischen Ressourcen, der Fachkompetenz und den Innovationsfähigkeiten von ORTEC schafft die Übernahme eine stärkere Grundlage für fortschrittliche Planungs- und Einsatzplanung, Mitarbeiter-Self-Service und -Einbindung sowie datengestützte Entscheidungsunterstützung.

„Wir bei ORTEC sind der Überzeugung, dass Arbeitsabläufe reibungslos verlaufen sollten, selbst in den komplexesten Umgebungen, und TOBA teilt diese Einstellung", sagt Georgios Sarigiannidis, CEO von ORTEC. „Gemeinsam bauen wir unsere Fähigkeiten aus, um Einrichtungen des Gesundheitswesens intelligentere und intuitivere Lösungen für die Planung, Verwaltung und Optimierung ihres Personalbestands anzubieten und so die Gesundheitsversorgung sowie die Mitarbeitendenerfahrung zu verbessern."

„Der Zusammenschluss mit ORTEC bedeutet für uns den Beginn eines spannenden neuen Kapitels", sagt Tine Van Brandt, CEO von TOBA HR Solutions. „In den vergangenen Jahren haben wir das Unternehmen umgestaltet und dabei in unsere Mitarbeitenden, unsere Technologie und unsere Kunden investiert. Durch den Beitritt zu ORTEC gewinnen wir die Größe, das Fachwissen und die Reichweite, um Innovationen voranzutreiben und unsere Kunden in den kommenden Jahren noch besser zu unterstützen."

Informationen zu ORTEC:

ORTEC ist ein weltweit tätiger Anbieter von Software für Lieferkettenplanung und Personalmanagement und unterstützt Unternehmen dabei, den Einsatz ihrer Mitarbeitenden und Ressourcen mithilfe bewährter, KI-gestützter Lösungen zu optimieren. Seit über 40 Jahren hat es sich ORTEC zur Aufgabe gemacht, Technologien bereitzustellen, die es Unternehmen ermöglichen, in allen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und menschenorientierte Innovationen zu erzielen. ORTEC wird von Battery Ventures unterstützt.

Informationen zu TOBA HR Solutions:

TOBA HR Solutions bietet Personalmanagement-Software speziell für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Belgien und Luxemburg an. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Gent und Niederlassungen in Zaventem und Ittre betreut rund 250 Kunden aus dem Gesundheitswesen und 225.000 Anwenderinnen und Anwender vor Ort und unterstützt Krankenhäuser und andere Gesundheitsdienstleister dabei, ihre Personalplanung, Dienstplanerstellung, Zeiterfassung und Personalprozesse zu optimieren.

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Technische Berufe im Fokus: Sachsen kämpft um den Berufsnachwuchs

15.06.2026

In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.

„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.

Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.

Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.