PANASONIC FACTORY SOLUTIONS VERSTÄRKT PRÄSENZ IN MITTEL- UND OSTEUROPA

23.09.2026

Panasonic zentralisiert und erweitert seinen Geschäftsbereich Factory Solutions mit der Investition in ein Technikzentrum in Budapest.

WIESBADEN, Germany, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Panasonic Factory Solutions verstärkt die Präsenz in Mittel- und Osteuropa, indem es seine Aktivitäten in Budapest, Ungarn zentralisiert in den Bereichen Kundensupport, Service und Entwicklung.

Panasonic Connect Europe - Welcome to Budapest

Der neue regionale Hub vereint spezialisierte Expertise und unterstützt Elektronikhersteller in der Region und weit darüber hinaus mit maßgeschneiderten Lösungen und technischem Know-how.

Ein neues Zuhause für technische Exzellenz

Das neue Technical Centre ergänzt Panasonics umfassendere regionale Strategie. Der neue Standort bietet vier voll ausgestattete Schulungs- und Demonstrationsräume, sodass Panasonic deutlich mehr Kundenschulungen, technische Workshops und Demonstrationen anbieten kann. Das Customer Experience Centre von Panasonic in München wird weiterhin als B2B-Showroom des Unternehmens dienen und bietet Kunden umfassende Trainingsmöglichkeiten an.

Auf 860 m² sind im Budapest Technical Centre Demonstrationslinien mit den neuesten SMT-Technologien von Panasonic zu sehen. Dazu gehören die NPM G Series (NPM-GP/L, GW und GH), die neueste ASF-Zuführtechnologie zur automatisierten Nachfüllung von Material sowie die APC-5M KI-Softwarelösung für prädiktive Wartung.

Erhöhte Innovation, Schulung und Lebenszyklusunterstützung

Über Kundendemonstrationen und Schulungen hinaus dient das Budapest Technical Centre auch als Zentrum für Operations & Maintenance (O&M) sowie Lifecycle-Support-Programme von Panasonic Connect Europe. Im Jahr 2022 etablierte das Unternehmen erfolgreich seine Head- und Feeder-Refurbishment-Services in der ungarischen Hauptstadt.

"Da die Nachfrage nach unseren Schulungsprogrammen, Demonstrationen und technischer Unterstützung weiter wuchs, wurde klar, dass unser bisheriges Technical Centre nicht mehr den Raum bot, den unsere Kunden und Teams benötigten", erklärt Jérôme Clouet, Senior Product Manager bei Panasonic Connect Europe GmbH."Unser neues Centre in Budapest gibt uns die Möglichkeit, diese Aktivitäten erheblich auszuweiten und gleichzeitig wurde eine deutlich realitätsnähere Demonstrationsumgebung geschaffen, die es Kunden ermöglicht, komplette Produktionslösungen anhand ihrer individuellen Fertigungsanforderungen praxisnah zu evaluieren."

Budapest: Ein Zentrum für technische Exzellenz

Die ungarische Hauptstadt wurde aus zwei Gründen ausgewählt. Erstens befindet es sich in einer der am schnellsten wachsenden Elektronikherstellungsregionen Europas, neben einem boomenden Industriezentrum in Tschechien und Rumänien. Zweitens ist Budapest ein etabliertes Zentrum für technische Exzellenz.

"Zentral- und Osteuropa ist eine der dynamischsten Regionen für die Elektronikherstellung, insbesondere im Automobil- und Industriesektor sowie in der Produktion von KI-Serverplatinen", fügt Clouet hinzu."Gleichzeitig profitiert Budapest von einem außergewöhnlich starken Ingenieursumfeld und einem reichen Pool an technischen Fachkräftent. Diese Kombination macht Budapest zum idealen Standort, um unsere Kompetenzen weiter auszubauen und Kunden in der gesamten Region noch umfassender zu unterstützen."

Besuchen Sie die Website für weitere Informationen hier: https://eu.connect.panasonic.com/global/en/smart-factory-smt-tht-fatp-and-beyond.

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.