PANDAG G1 mit erstem offiziellen Auftritt auf der GaLaBau 2026

14.09.2026

Der modulare, autonome Mäher für den gewerblichen Einsatz kombiniert LiDAR, KI-Bildverarbeitung, RTK und 4G für die professionelle Grünflächenpflege.

NÜRNBERG, Deutschland,/PRNewswire/ -- PANDAG wird erstmals offiziell auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg, Deutschland, vertreten sein und dort den autonomen Mäher G1 für den gewerblichen Einsatz Fachleuten aus dem Landschaftsbau, Auftragnehmern, Händlern und anderen Akteuren der Branche vorstellen.

Der G1 kombiniert LiDAR, KI-Bildverarbeitung, RTK und 4G für autonome Navigation und Mäharbeiten. Außerdem unterstützt er die Hinderniserkennung, die automatische Rückkehr zur Ladestation mit anschließender Wiederaufnahme des Betriebs sowie die Verwaltung von Karten für mehrere Standorte.

Mit einer Schnittbreite von 120 cm (48 Zoll) kann der G1 täglich bis zu 4,9 Hektar (12 Acres) mähen und an Hängen mit einer Neigung von bis zu 38° eingesetzt werden.

PANDAG commercial lawn mower with LiDAR technology and sensor fusion for golf course and landscape maintenance.

Der G1 verfügt über eine modulare Architektur für unterschiedliche Anforderungen im gewerblichen Mähbetrieb und bietet Mähwerkskonfigurationen mit Seiten- und Heckauswurf sowie verschiedene Messer- und Reifenoptionen.

Zu den Anwendungsbereichen zählen Golfplätze, Sportplätze, Parks, kommunale Grünflächen, Rasenanbauflächen, Weinberge und andere große Außenanlagen.

Von der GaLaBau zu Vorführungen unter realen Bedingungen

Die GaLaBau markiert zudem den Start des Programms „G1 Europe Demo 2026" (G1-Europa-Vorführprogramm 2026), mit dem PANDAG den Austausch mit Fachleuten aus dem Landschaftsbau durch ausgewählte Vorführungen in ganz Europa fortsetzen will.

Die Vorführungen bieten Auftragnehmern, Landschaftsbauunternehmen, Händlern und anderen Fachleuten der Branche die Gelegenheit, den G1 unter realen Bedingungen im Außenbereich zu erleben und sich über seine Navigation, seine Mähleistung und seinen Betrieb im Alltag auszutauschen.

„Die GaLaBau bietet uns die Gelegenheit, Fachleute zu treffen, die diese Arbeitsumgebungen am besten kennen, und aus erster Hand zu erfahren, welche praktischen Anforderungen an die gewerbliche Grünflächenpflege gestellt werden", sagte Fionn, Gründer und Geschäftsführer von PANDAG. „Wir freuen uns darauf, den G1 vorzuführen, uns mit Fachleuten aus der Branche auszutauschen und diese Gespräche im Rahmen unseres europäischen Vorführprogramms fortzusetzen."

Besucher können das PANDAG-Team kennenlernen und den G1 hier sehen:

GaLaBau 2026, 15.–18. September 2026, Messezentrum Nürnberg, Deutschland, Halle 10.0, Stand 10.0-315

Fachleute, die mehr über den G1 oder das Programm „G1 Europe Demo 2026" erfahren möchten, können sich während der Veranstaltung an das PANDAG-Team wenden.

Informationen zu PANDAG

PANDAG entwickelt autonome Mähgeräte für den gewerblichen Einsatz und intelligente Geräte für den Außenbereich zur professionellen Landschaftspflege. Die G1-Plattform des Unternehmens vereint autonome Navigation, Multisensor-Wahrnehmung und modulare Hardware, um Mäharbeiten in einer Vielzahl gewerblicher Anwendungsbereiche zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.pandag.com.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.