WASHINGTON, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- ein Bericht von CMG

Peng Liyuan, die Ehefrau des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, und Melania Trump, die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump, haben am Donnerstag das National Museum of Asian Art in Washington besucht.
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Peng und Melania besichtigten verschiedene Ausstellungsräume, darunter den Peacock Room. Peng würdigte, dass die USA in den letzten Jahren mehrfach chinesische Kulturgüter an China zurückgegeben haben, und äußerte die Hoffnung, dass China und die USA ihre Zusammenarbeit im Bereich des kulturellen Austauschs und des Schutzes des kulturellen Erbes weiter verstärken und die Freundschaft zwischen den beiden Völkern vertiefen würden.
Nach dem Rundgang sahen Peng und Melania amerikanischen Jugendlichen dabei zu, wie diese gemeinsam chinesische Lieder sangen, und führten herzliche Gespräche mit ihnen. Peng ermutigte sie, das Studium der chinesischen Sprache und Kultur fortzusetzen und zu Botschaftern der Freundschaft zwischen China und den Vereinigten Staaten zu werden.
Das National Museum of Asian Art ist eine renommierte US-amerikanische Einrichtung, die sich der Sammlung, Erforschung und Ausstellung asiatischer Kunst widmet.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.