KYOTO, Japan, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- ROHM Co., Ltd. hat den RS4P063BPHZG entwickelt, einen 100-V-MOSFET, der für Sicherheitsfunktionen und Schutzschaltungen im Automobilbereich optimiert ist. Das neue Produkt erreicht einen breiten sicheren Betriebsbereich (Wide-SOA, Safe Operating Area) über einen weiten Spannungsbereich hinweg im Standardgehäuse HPLF5060 (Größe 5060), das in Automobilanwendungen weit verbreitet ist. Durch die Integration eines Designs, das Sekundärdurchschläge wirksam unterdrückt, bietet es bei VDS = 100 V und PW = 100 Mikrosekunden eine rund fünfmal so hohe SOA-Toleranz wie Standardprodukte gleicher Größe. Dies trägt zu einer höheren Zuverlässigkeit in Automobilanwendungen bei, die kurzzeitigen Hochleistungslasten ausgesetzt sind, darunter Zündschaltungen für Airbag-Gasgeneratoren und Ansteuerschaltungen für Sicherheitsgurt-Gurtstraffer.
Produktseite RS4P063BPHZG: https://www.rohm.com/products/mosfets/automotive/single-nch/rs4p063bphzg-product
Abbildungen: Produktmerkmale
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Die Verwendung des Standardgehäuses der Größe 5060 vereinfacht zudem die Austauschbewertung bei bestehenden Layouts und trägt so dazu bei, den Arbeitsaufwand und die Kosten im Zusammenhang mit Designänderungen zu reduzieren.
Die jüngsten Fortschritte bei der Elektrifizierung von Fahrzeugen erhöhen die Nachfrage nach Automobilsystemen, die höhere Spannungen und Ströme unterstützen. Insbesondere Sicherheitsfunktionen und Schutzschaltungen können unter abnormalen oder Notfallbedingungen kurzzeitigen Hochleistungslasten ausgesetzt sein, was von den MOSFETs, die diese ansteuern, eine hohe SOA-Fähigkeit erfordert.
ROHM kann auf eine starke Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung von Produkten mit breitem SOA-Bereich für KI-Server und industrielle Stromversorgungen zurückblicken, darunter Produkte, die von einem globalen Cloud-Plattform-Anbieter als empfohlene Komponenten ausgewählt wurden. Der RS4P063BPHZG bringt dieselben Technologien und dasselbe Know-how in den Automobilbereich ein.
ROHM entwickelt außerdem Wide-SOA-MOSFETs für den Automobilbereich in den Gehäusen HPLF8080 (8,0 × 8,0 mm) und TOLG (TO-Leaded with Gullwing, 9,9 × 11,7 mm). Auch in Zukunft wird ROHM sein Portfolio für Sicherheitsfunktionen und Schutzschaltungen im Automobilbereich weiter ausbauen.
Abbildungen: Produktpalette
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Anwendungsbeispiele
– Zündschaltungen für Airbag-Gasgeneratoren
– Ansteuerschaltungen für Gurtstraffer
– Ansteuerschaltungen für pyrotechnische Sicherungen zur Batterietrennung
– Sonstige Sicherheitsfunktionen und Schutzschaltungen im Automobilbereich, die kurzzeitigen Belastungen durch hohe Ströme und Spannungen ausgesetzt sind
Pressemitteilung: https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-09-15_news_mosfet&defaultGroupId=false
Informationen zu ROHM: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202609045332-O1-h0a28HjJ.pdf
Logo: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M106254/202609045332/_prw_PI3fl_jv5oqdOQ.jpg
Offizielle Website: https://www.rohm.com/
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.