Sopra Steria und Dynatrace starten einen spezialisierten Geschäftsbereich für Observability und AIOps in Europa

15.09.2026

PARIS, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Sopra Steria, ein europäischer Marktführer im Bereich der digitalen Transformation, und Dynatrace, die führende KI-gestützte Observability-Plattform, gaben heute die Einführung eines speziellen Geschäftsbereichs für Observability und AIOps bekannt, der großen europäischen Unternehmen dabei helfen soll, ihre immer komplexer werdenden IT-Landschaften zu verwalten. Die Praxis beginnt in Frankreich und Norwegen, in den Branchen, in denen die Verfügbarkeit von Anwendungen und die Betriebsresilienz am wichtigsten sind: Bankwesen, Versicherungswesen, Telekommunikation, Einzelhandel und öffentlicher Sektor.

Logo von Sopra Steria

Geschäftliche Resilienz dank Observability

Mikroservices, hybride Infrastruktur und Telemetriedatenmengen, die das menschliche Analysevermögen übersteigen, haben die Grenzen der traditionellen Überwachung gesprengt. Regulatorische Vorgaben haben diese Lücke geschlossen: DORA verpflichtet Finanzunternehmen, IKT-Vorfälle innerhalb strenger Fristen zu erkennen, zu klassifizieren und zu melden, und NIS2 stellt vergleichbare Anforderungen an kritische Einrichtungen in den Bereichen Energie, Verkehr, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung.

Kunden von Sopra Steria erhalten einen umfassenden Echtzeit-Überblick über den Zustand ihrer Anwendungen entlang der gesamten Customer Journey

Die Kunden von Sopra Steria erhalten eine einheitliche Echtzeit-Übersicht über den Zustand ihrer Anwendungen und Infrastruktur – anstelle von Dutzenden unverbundener Tools und Dashboards. Dynatrace Intelligence, die KI-Engine der Plattform, identifiziert die Ursache einer Anomalie und erläutert sie, wodurch Teams wertvolle Zeit für die Behebung gewinnen. Geschäfts-, Entwicklungs-, Sicherheits- und Betriebsteams stützen sich auf eine einzige verlässliche Informationsquelle. Zudem misst die Plattform, wie sich eine Verlangsamung auf die Customer Journey auswirkt – nicht nur auf den Serverstatus.

Die Vorteile zeigen sich in Kennzahlen, auf die sich Führungskräfte ohnehin bereits konzentrieren: vermiedene Ausfallzeiten und reduzierte Risiken, eine auf die tatsächliche Nutzung statt auf Worst-Case-Szenarien abgestimmte Infrastruktur sowie Entwicklungszeit, die in die Produktentwicklung statt in die Fehlerdiagnose fließt. Ausfallsicherheit, Kosten und Innovationsgeschwindigkeit gehen Hand in Hand.

Das hat Sopra Steria zu bieten

Sopra Steria sorgt dafür, dass die Plattform langfristig und in großem Maßstab ihre Leistung erbringt. Das bedeutet vier Dinge: ein zertifiziertes, auf diesen Bereich spezialisiertes Team, vom Practice Lead bis hin zu den Lösungsarchitekten; eine in vier Phasen strukturierte Umsetzungsmethode, von der Beratung bis hin zum Betrieb und zur Optimierung; eine gemeinsame Steuerung mit Dynatrace, mit formeller Lenkung und vierteljährlichen Überprüfungen; sowie die Integration in die Umgebungen, die Kunden bereits betreiben, einschließlich ihrer Cloud-, IT-Service-Management-, Automatisierungs- und Container-Plattformen.

Am deutlichsten macht sich dies bei Managed-Services-Verträgen bemerkbar. Observability und AIOps werden Teil des Betriebs selbst: Die Plattform erkennt eine Anomalie, erläutert deren Ursache und zeigt die Behebung auf, noch bevor ein Vorfall gemeldet wird.

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Kontakt: Aurélien Flaugnatti, aurelien.flaugnatti@soprasteria.com

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.