Tata Motors: Pay Fair Value | Petrus Publishes Its View on the Offer for Iveco

29.09.2026

ST. HELIER, Jersey and LONDON, Sept. 29, 2026 /PRNewswire/ -- Petrus Legal Strategies (Jersey) Limited, Petrus Advisers Limited and funds advised by Petrus Advisers Limited (together, "Petrus"), which together hold approximately 3.8% of Iveco Group N.V. ("Iveco") common shares, today published a communication setting out its views of Tata Motors's proposed all-cash voluntary tender offer for Iveco at €14.10 per share. The presentation is available at www.petrusadvisers.com/Iveco.

Petrus Advisers logo

"We have today published our view of the €14.10 offer: it sets out why that offer does not represent fair value for Iveco's shareholders.

"First, the offer significantly undervalues Iveco relative to its peers. Second, Iveco's shareholders do not receive an appropriate share of the synergy value this transaction creates: value Tata Motors has itself described to its own investors as substantial. Third, shareholders should be compensated for the 15-month period between the announcement of the transaction and its expected closing.

"Our ask is a simple one: fair value for all of Iveco's shareholders."

About Petrus Advisers and Petrus Legal Strategies

Petrus Advisers is an FCA regulated alternative investment management firm. Headquartered in London, it was founded in 2009. Petrus has a successful track record investing in European equities based on its proprietary analysis and entrepreneurial investment approach. Petrus takes a constructive approach actively working together with the management teams and boards of companies where we have a significant stake. Petrus Legal Strategies uses its market leading expertise in litigation and arbitration to deploy capital into complex legal situations.

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.