BEIJING, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Das MAZU-Stipendium, eine nach der traditionellen chinesischen Meeresgöttin Mazu benannte Auszeichnung zur Unterstützung der weltweiten Prävention meteorologischer Katastrophen, erhielt kürzlich Spenden von der Bank of China (BOC) sowie von Kaufleuten aus Putian im In- und Ausland.

Die BOC und Kaufleute aus der Stadt Putian im Südosten Chinas, der Heimat von Mazu, sowie ihre Landsleute im Ausland spendeten jeweils eine Million Yuan bzw. zwei Millionen Yuan zur Finanzierung des Stipendiums und einer maßgeschneiderten „MAZU"-Cloud-Plattform in Nepal.
„MAZU", Chinas eigenentwickelte, KI-gestützte meteorologische Lösungssuite, die 2025 von der Chinesischen Meteorologischen Verwaltung (CMA) veröffentlicht wurde, ist die erste Lösungsreihe, die an die UN-Initiative „Early Warnings for All" anknüpft.
„MAZU" unterstützt Cloud-Testläufe in mehr als 40 Ländern und wurde bereits in Ländern wie Pakistan, Äthiopien, den Salomonen, Jordanien, Sri Lanka, der Mongolei und Dschibuti eingesetzt.
Um den grenzüberschreitenden Austausch meteorologischer Technologien zu fördern und die globalen Frühwarnkapazitäten zu verbessern, kündigte die CMA im Juni dieses Jahres auf der 80. Sitzung des Exekutivrats der Weltorganisation für Meteorologie die Einrichtung des MAZU-Stipendiums an.
Das MAZU-Stipendium zielt darauf ab, herausragende Fachkräfte in der Meteorologie und verwandten Bereichen zu würdigen und steht in erster Linie Gastwissenschaftlern aus Partnerländern der Belt-and-Road-Initiative sowie meteorologischen Fachkräften aus Entwicklungsländern offen, die an vorderster Front tätig sind.
Bislang haben über 1.000 meteorologische Fachkräfte an vorderster Front in fast 100 Entwicklungsländern von „MAZU"-bezogenen technologischen Schulungen profitiert, und das Programm hat in globalen meteorologischen Frühwarnanwendungen Anerkennung gefunden.
Zukünftig wird gemeinsam von der CMA und der Stadt Putian in der Provinz Fujian eine globale Praxisbasis zur Förderung von „MAZU" aufgebaut, um der Welt anschauliche Beispiele und übertragbare Praktiken im Bereich der meteorologischen Frühwarnung zu vermitteln.
Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352353.html
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.