Invitation-only hospitality space will bring together shipyards, brokers, media, and industry leaders on Port Hercule
MIAMI and MONACO, Sept. 11, 2026 /PRNewswire/ -- YachtWorld, the world's leading marketplace for yachts, today announced the launch of YachtWorld House, an invitation-only hospitality and industry gathering space opening during the 2026 Monaco Yacht Show.

Created as an extension of YachtWorld's presence at the Monaco Yacht Show, YachtWorld House will provide people from across the yachting community with an additional setting to connect throughout one of the most important weeks on the global yachting calendar.
Located just steps from the show on Port Hercule, the House will welcome shipyard leaders, superyacht brokers, media and other industry professionals for private meetings, curated lunches, aperitivo and informal conversation, with views across the harbour.
Programming will explore the ideas and changes shaping the industry — from the evolving yacht customer and future of shipbuilding to brokerage, data, yacht management, technology, charter and the intersection of yachting, luxury and lifestyle. Rather than a traditional conference format, conversations will be intimate and editorial in nature, creating space for different perspectives and meaningful exchange.
"The Monaco Yacht Show is one of the most important gathering points for the global superyacht community, and we're proud to support the show and the industry it brings together," said Courtney Chalmers, Chief Brand & Communications Officer at YachtWorld. "YachtWorld House gives us an opportunity to extend that experience in a more personal way — spending meaningful time with people from across the yachting community, bringing different parts of the industry together, and thanking the customers and partners who have been part of YachtWorld's journey."
YachtWorld House will bring together multiple parts of the yachting ecosystem, including shipyards, brokers, media, and strategic partners. YachtWorld leaders from across the business will be on site throughout the show, including executives representing the company's charter business, creating opportunities to connect with customers and industry professionals across both yacht sales and charter.
The YachtWorld House experience will bring together Italian design, hospitality, and contemporary Mediterranean character. Unopiù will shape the interiors and furnishings, creating an elegant residential setting overlooking Port Hercule, while Papillon Milano 1990 will lead the culinary experience, from morning coffee and curated lunches to private dining and its signature Milanese aperitivo. Style Lab, working alongside YachtWorld, has led the overall planning and development of YachtWorld House and will oversee on-site execution, bringing all elements together into a cohesive experience designed for meaningful industry connection.
YachtWorld House will operate during the Monaco Yacht Show from September 23–25, 2026, with programming and private invitations to be announced separately.
About YachtWorld
YachtWorld is the largest online marketplace for buying and selling yachts, connecting millions of buyers with a global network of brokers, dealers, and private sellers. With AI-driven search tools, real-time market insights, and comprehensive financing options, YachtWorld makes yacht discovery and ownership more accessible, seamless, and enjoyable.
Media Contact:
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.