Neuer MCS-Dispenser für die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw und Bussen feiert in Hannover Europapremiere
HANNOVER, Deutschland, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Zerova, ein weltweit führender Anbieter in der Entwicklung und Herstellung hochmoderner DC-Ladelösungen, bringt auf der IAA TRANSPORTATION seinen MCS-Dispenser auf den europäischen Markt. Die Satelliten-DC-Ladelösung für Flotten wurde speziell für die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw und Bussen entwickelt. Die Markteinführung erfolgt zu einer Zeit, in der europäische Flottenbetreiber den Umstieg auf Ladelösungen der Megawattklasse für Nutzfahrzeuge im Fernverkehr und im Depoteinsatz beschleunigen.

Der MCS-Dispenser basiert auf der bewährten Power-Cabinet-Architektur der Modelle DO360 und DZ480 von Zerova und ist eine Satelliten-Ladeeinheit für Flotten. Pro Einheit liefert er bis zu 1440 kW sowie einen flüssigkeitsgekühlten Ausgangsstrom von bis zu 1500 A; der Ausgangsspannungsbereich beträgt 150–950 V DC (DO360) bzw. 200–950 V DC (DZ480). Die Plattform ist darauf ausgelegt, mit der zunehmenden Verbreitung des CharIN-Standards Megawatt Charging System in den europäischen Güter- und Nahverkehrsnetzen mitzuwachsen, nachdem Anfang dieses Jahres die Spezifikation IEC TS 63379 für Steckverbinder veröffentlicht wurde.
Speziell für Flottendepots und Autobahnkorridore entwickelt
Der MCS-Dispenser wurde speziell für die Anforderungen beim gewerblichen Flottenladen entwickelt und verfügt über ein flüssigkeitsgekühltes Kabel mit 5 oder 7 m Länge, das mit MCS- und CCS2-Steckern kompatibel ist, einen 10,4-Zoll-Touchscreen mit IK8-Einstufung sowie flexible Nutzerauthentifizierung per RFID, QR-Code und Plug & Charge. Optional ist die Kreditkartenzahlung über Bezahlterminals möglich. Das System unterstützt OCPP 1.6J und OCPP 2.0.1 für eine nahtlose Integration in die Backends von Ladepunktbetreibern. Der MCS-Dispenser ist so ausgelegt, dass er die CE-Anforderungen einschließlich IEC 61851-1 und IEC 61851-23 erfüllt und in der gesamten EU sowie im EWR eingesetzt werden kann.
„Europäische Flottenbetreiber benötigen eine Ladeinfrastruktur, die mit dem Tempo der Elektrifizierung von Lkw und Bussen Schritt hält. Unser MCS-Dispenser überträgt Zerovas Fachkenntnis im Bereich DC-Laden auf die Megawattklasse und bietet Betreibern eine Satelliten-Ladeplattform für Flotten, die mit dem MCS-Standard mitwachsen kann, während sich dieser in Europa weiter etabliert", sagte Judy Hung, Betriebsdirektorin bei Zerova bei Zerova.
Der richtige Zeitpunkt für die Lkw-Elektrifizierung in Europa
Der Schwerlastverkehr gehört zu den Bereichen, in denen die Elektrifizierung in Europa am schnellsten voranschreitet: Lkw-Hersteller und Ladepunktbetreiber arbeiten mit Hochdruck daran, entlang wichtiger Güterverkehrsrouten Korridore mit Megawatt-Ladeinfrastruktur aufzubauen. Mit dem MCS-Dispenser kann Zerova diesen Wandel direkt unterstützen und seine Erfahrung im Depot- und Flottenladen – die bereits in großem Maßstab im Bus- und Reisebusbetrieb im Vereinigten Königreich und Europa zum Einsatz kommt – auf das Megawattsegment für Lkw und Fernreisebusse ausweiten.
„Diese Markteinführung zeigt, wohin sich der Markt entwickelt. Depotbetreiber und Logistikflotten in ganz Europa fragen nach Ladelösungen der Megawattklasse, die sie heute einsetzen und morgen erweitern können, und genau das bietet unser MCS-Dispenser", sagte Brian Huang, Geschäftsführer für das Vereinigte Königreich bei Zerova.
Zerova auf der IAA TRANSPORTATION 2026
Zerova wird den MCS Megawatt Dispenser zusammen mit seinem breiten Portfolio an DC-Ladelösungen auf der IAA TRANSPORTATION 2026 präsentieren, die vom 15. bis 20. September auf dem Messegelände in Hannover stattfindet (Pressetag: 14. September). Besucher finden Zerova an Stand C20 in Halle 13. Dort können sie den MCS Megawatt Dispenser besichtigen und mit dem Team über geplante Installationen in Europa sprechen.
Informationen zu Zerova
Zerova ist auf die Entwicklung und Herstellung markenspezifischer Ladelösungen für Elektrofahrzeuge spezialisiert und liefert vollständig maßgeschneiderte Systeme. Mit mehr als 50 Jahren Fertigungskompetenz und über einem Jahrzehnt Erfahrung im Bereich EV-Ladelösungen bietet Zerova ein umfassendes Portfolio an DC-Ladegeräten von 30 kW bis hin zu Megawatt-Lösungen – und bedient damit unterschiedlichste Bereiche wie Flotten, Depots, Bergbau, Bauwesen, Versorgungsunternehmen, Ladepunktbetreiber (CPOs), Gastgewerbe, Einzelhandel und Tankstellen. Weitere Informationen zu den EV-Ladelösungen und zum Servicenetz von Zerova finden Sie auf www.zerovatech.com
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.