Kyriba geht eine Partnerschaft mit Merge ein, um globalen Unternehmen Zahlungen mit Stablecoins und erstklassiges Treasury-Management zu ermöglichen

08.07.2026

SAN DIEGO und LONDON, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Kyriba, der weltweit führende Anbieter im Bereich Liquiditätsmanagement und Treasury-Management, und Merge, die regulierte Stablecoin-Zahlungsplattform für Unternehmen, gaben heute eine Partnerschaft bekannt, um ihren jeweiligen Kunden komplementäre Funktionen in den Bereichen Treasury und grenzüberschreitende Zahlungen zur Verfügung zu stellen.

Merge Logo

Die Partnerschaft bietet den Kunden von Kyriba eine bewährte Lösung für eine regulierte Stablecoin-Infrastruktur, die eine schnellere, kostengünstigere und lückenlos nachverfolgbare grenzüberschreitende Abwicklung ermöglicht – und verschafft den Kunden von Merge Zugang zu der branchenführenden Plattform, auf die mehr als 4.000 multinationale Unternehmen bei der Liquiditätssteuerung, der Cashflow-Prognose und der Abwicklung globaler Treasury-Geschäfte vertrauen.

Die größten Herausforderungen für das Unternehmens-Treasury liegen heute in den Bereichen mit hohen Reibungsverlusten bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Für multinationale Unternehmen, die globale Lieferketten, Gehaltsabrechnungen und Lieferantenzahlungen in großem Umfang abwickeln, bedeutet dies jeden Monat gebundenes Betriebskapital, unzuverlässige Liquiditätsprognosen und einen erheblichen Margenverlust.

Regulierte Stablecoin-Zahlungswege verändern die Rahmenbedingungen auf diesen Zahlungsrouten grundlegend. Was früher Tage dauerte, ist nun in wenigen Minuten erledigt. Die Gesamtkosten können erheblich sinken. Zudem ist jede Transaktion durchgängig nachverfolgbar, was die Abstimmung und Prüfung für Treasury-Teams, die in mehreren Ländern und Währungen tätig sind, erheblich vereinfacht.

Diese Zusammenarbeit spiegelt wider, wie rasant sich die Unternehmensfinanzierung weiterentwickelt. Finanzvorstände und CFOs müssen sich nicht mehr zwischen traditioneller Infrastruktur und neuen Schienenverkehrssystemen entscheiden. Sie wollen beides – und zwar in Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern auf beiden Seiten.

„Die Frage, die sich Treasury-Teams stellen, lautet nicht, ob Stablecoins funktionieren – sondern ob sie der dahinterstehenden Infrastruktur vertrauen können. Merge liefert die Antwort darauf: doppelte behördliche Zulassung, Absicherung durch die Bank of England und eine Ebene, die für den Empfänger völlig unsichtbar ist. Für Kyriba-Kunden, die Zahlungen in Brasilien, Indien und Großbritannien abwickeln, sieht die Einführung von Stablecoins auf Unternehmensebene so aus." – Bob Stark, Global Head of Market Strategy, Kyriba

„Kyriba setzt Maßstäbe im Bereich des Unternehmens-Treasury. Für unsere Kunden, die komplexe, währungsübergreifende Geschäfte auf den globalen Märkten abwickeln, bietet diese Partnerschaft direkten Zugang zur vertrauenswürdigsten Treasury-Plattform im Unternehmensfinanzwesen. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Arbeitsweise anspruchsvoller Finanzteams." – Kebbie Sebastian, CEO

INFORMATIONEN ZU KYRIBA

Kyriba ist der weltweit führende Anbieter im Bereich Liquiditätsmanagement und genießt das Vertrauen seiner Kunden, wenn es darum geht, die Art und Weise zu verändern, wie Finanzvorstände, Treasury-Verantwortliche und IT-Leiter ihre Liquidität in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld vernetzen, absichern, prognostizieren und optimieren.

Als sichere, transparente und skalierbare SaaS-Lösung, auf die 4.000 Kunden in 170 Ländern vertrauen, bietet Kyriba durch innovative Technologien – darunter die bewährte „Trusted Agentic AI" (TAI) – kontrollierte Informationen und finanzielle Automatisierung und sorgt so für Präzision, Effizienz und Sicherheit im Finanzbetrieb.

Mit einem umfangreichen Ökosystem aus Partnern aus den Bereichen Bankwesen, Technologie und Beratung wickelt die Plattform von Kyriba jährlich 3,6 Milliarden Banktransaktionen und Zahlungen im Wert von 51 Billionen US-Dollar über 10.000 Banken ab – und hilft Unternehmen dabei, unternehmensweite Transparenz zu gewinnen, finanzielle Stabilität zu gewährleisten und ihre Geschäftsstrategie erfolgreich umzusetzen.

INFORMATIONEN ZU MERGE

Merge ist die regulierte Stablecoin-Zahlungsplattform, die speziell für globale Unternehmen und Finanzinstitute entwickelt wurde. Die Plattform ermöglicht schnellere, kostengünstigere und lückenlos nachverfolgbare grenzüberschreitende Zahlungen, die innerhalb von Minuten statt Tagen abgewickelt werden und von Grund auf vollständig überprüfbar sind. Merge hat seinen Sitz in London und wird von Octopus Ventures und Coinbase unterstützt. Multinationale Konzerne und Finanzinstitute vertrauen auf Merge, um Werte über Ländergrenzen hinweg zu transferieren – ohne die Reibungsverluste, Verzögerungen oder die Undurchsichtigkeit herkömmlicher Korrespondenzbank-Systeme. https://www.merge.money

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/3004333/Merge_Kyriba_Logo.jpg

 

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.