Xinhua Silk Road: WM-Kampagnen des chinesischen Baijiu-Herstellers Wuliangye kurbeln Absatz in der Nebensaison an

08.07.2026

PEKING, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Der führende chinesische Baijiu-Hersteller Wuliangye hat die FIFA-Weltmeisterschaft genutzt, um eine Reihe themenbezogener Marketingkampagnen zu starten, die auf begeisterte Resonanz am Markt stießen und in der für die Branche traditionell als Nebensaison geltenden Zeit für starke Umsätze sorgten.

Die Marketingkampagne zur Weltmeisterschaft umfasst eine Reihe interaktiver Aktionen, darunter ein WM-Tippspiel mit einem Preispool im Gesamtwert von 10 Millionen Yuan, Mystery-Boxen zu acht Weltmeisterländern sowie Auktionen von Spirituosenprodukten mit WM-Co-Branding. 

Die Initiativen spiegeln einen tiefgreifenden Wandel in der sportbezogenen Marketingstrategie von Wuliangye wider, weg von herkömmlichem Event-Sponsoring und kurzfristigen Werbemaßnahmen hin zu einem systematischen Ansatz, der gemeinsame Produktentwicklung und kulturelle Einbindung umfasst.

Durch die Verbindung seiner jahrtausendealten Braukunst mit den weltweit führenden Sportveranstaltungen erschließt Wuliangye neue Wege für branchenübergreifendes Marketing im Schnittfeld von hochwertigen Spirituosen und Sport. 

Die Kampagne hat Produktinnovationen gefördert, neue Konsumszenarien erschlossen sowie die wachsende Begeisterung der Öffentlichkeit für den Sport aufgegriffen. Zudem hat sie einen wirksamen Weg eröffnet, um die chinesische Baijiu-Marke zu modernisieren und ihre weltweite Attraktivität zu steigern.

Nach Angaben von Wuliangye hat das Co-Branding-Produktportfolio, dessen Kernstück die „Wuliangye World Cup Edition" der 8. Generation bildet, einen kumulierten Umsatz von 1,6 Milliarden Yuan erzielt. Die Marketingkampagne zur Fußball-WM hat der Spirituosenmarke vier Millionen neue Nutzer beschert, wobei Verbraucher unter 35 Jahren 40 Prozent der Gesamtzahl ausmachen. 

„Normalerweise beginnt nach Mai die Nebensaison für den Baijiu-Absatz, doch in diesem Jahr sind die Verkaufszahlen stattdessen weiter gestiegen", sagte ein Spirituosenhändler aus Chengdu.

Während der Weltmeisterschaft brachte Wuliangye eine Reihe offizieller Co-Branding-Produkte zur WM auf den Markt und schuf damit ein vielschichtiges Produktangebot, das sowohl anspruchsvolle Sammler als auch die allgemeine Verbraucherschaft anspricht.

Die Zusammenarbeit zwischen Wuliangye und der Fußball-Weltmeisterschaft hat nicht nur den Einzelhandelsumsatz angekurbelt sowie den Druck auf die Lagerbestände in den Vertriebskanälen verringert, sondern inmitten des Anpassungszyklus der Branche auch dazu beigetragen, das Markenimage über Geschäftsbankette hinaus neu auf jüngere, internationaler ausgerichtete Produkte mit vielfältigen Konsumszenarien auszurichten, so Branchenkenner.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte Wuliangye, man werde auch weiterhin auf die sich wandelnden Verbraucherbedürfnisse reagieren, indem man koordinierte Innovationen bei Produkten sowie der Markenkultur vorantreibe. Das Unternehmen möchte die Handwerkskunst und das kulturelle Selbstbewusstsein des chinesischen Baijiu über ein Markennarrativ, das bei den Verbrauchern von heute Anklang findet, auf globalen Märkten präsentieren. 

Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/351245.html

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3004737/photo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/xinhua-silk-road-wm-kampagnen-des-chinesischen-baijiu-herstellers-wuliangye-kurbeln-absatz-in-der-nebensaison-an-302821025.html

Other news

Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.